Besuche mich
dort
wo die Liebe wohnt
bringe Gefühl mit
und einen bunten Strauß
guter Gedanken
habe den Mut
zum Teilen
und Freude
am Geben
keine Scheu
vor der Nähe
und Lust
am Austausch
der Unterschiedlichkeit.
Bleibe
wenn es dir behagt
und verlasse
die Zweisamkeit
solange sie
dich einsam macht.
Und wagst du
einen weiteren Versuch
bist du
willkommen.
Dienstag, 16. Januar 2007
001-092 Besuche mich ...
Montag, 15. Januar 2007
001-091 Die Liebe ...
Die Liebe
und der Haß
stehen
so nah
beieinander
wie Zwillinge
untrennbar
und gefühlsmäßig
einander verbunden.
Sie sind zwar
verschieden
jedoch nur
weil sie
das Gleichgewicht
einhalten müssen.
Jedes Gefühl
stützt das andere
und fiele eines
ganz aus
wäre die Einheit
entzwei.
Sonntag, 14. Januar 2007
001-090 Der Haß ...
Der Haß
ist die andere Form
der Liebe.
Jedes Gefühl
sucht
seinen Gegenpol
damit es
bestehen bleibt
und nicht
in der Mittelmäßigkeit
untergeht.
Samstag, 13. Januar 2007
001-089 Nichts ...
Nichts
auf der Welt
ist so wichtig
wie die Liebe.
Sie schließt
alle positiven Gedanken ein
nichts könnte
auf Dauer
beglückender sein
als sie
denn sie breitet sich aus
wie ein Waldbrand
in trockenen Sommern
ihre Funken
könnten jeden erreichen
und alle Gebiete
entzünden
gäbe es nicht
immer wieder jemand
der sie
brutal
ausrotten wollte.
Sonntag, 7. Januar 2007
-1-88- Liebe ...
Liebe
ist die
immer wiederkehrende Chance
im Leben
sich und anderen
das höchste Gefühl
zu geben
das überhaupt
möglich ist.
Mittwoch, 13. Dezember 2006
-1-87- Glück ist ...
Glück ist
auch
an schlechten Tagen
Zuwendung vorzufinden
selbst wenn du
einmal nichts
zum gemeinsamen Glück
beitragen kannst.
Sonntag, 10. Dezember 2006
-1-86- Ich liebe dich ...
Ich liebe dich
mit deinen Augen
die wie die Tiefen
des Meeres
anmuten
der samtigen Haut
und dem Mund
der verführerisch einlädt
zu verweilen.
Ja
ich begehre dich
weil du
meinem Wunschbild
so nahe kommst
daß kaum mehr
zu wünschen bleibt
als ich vorfinde.
Aber allein
deine innere Schönheit
ist es
die meine Sinne
immer wieder
zum Klingen bringt.
Mittwoch, 6. Dezember 2006
-1-85- Liebe ...
Liebe
ist mit Geld
nicht zu bezahlen
oder
durch irgendetwas
anderes Materielles
auszugleichen.
Liebe
erhofft und erwartet
zwar ebenfalls
Liebe
und Zuneigung
erzwingt
sie aber nicht
und wenn doch
war es nicht Liebe
sondern
Macht und Gewalt
schlichtes Besitzenwollen
oder einfach
Begierde
die zwar erlaubt ist
mit wirklicher Liebe
aber nichts gemeinsam hat.
Liebe
ist etwas Einmaliges
mit dem großen Glück
der mehrfachen Wiederholung.
Montag, 4. Dezember 2006
-1-84- Zärtlichkeit ...
Zärtlichkeit
ist eine Möglichkeit
dem anderen
näherzukommen
in Freundschaft
mit dem
unbedingten Wunsch
nach Nähe
mit liebevollen Gedanken
und dem Drang
nach zarten Berührungen.
Zärtlichkeit
schließt ein
daß Liebe
entstehen kann
sobald sich
die Türen öffnen
für ein
harmonisches Miteinander.
Samstag, 2. Dezember 2006
-1-83- Der Haß ...
Der Haß
ist nicht
die böse Schwester
der Liebe
sondern
ihresgleichen
nur hilflos
sich selbst überlassen
geschwächt
und makaber
in ihrem Denken
und Handeln.
Sie wurden
gemeinsam
ins uns geboren
und die Umstände
sind es
die sie
unterschiedlich
werden ließen.
Jede
braucht die andere
um sich
optimal einzupendeln.
Freitag, 1. Dezember 2006
-1-82- Liebe ...
Liebe
kann man nicht
kaufen.
Aber fördern
und sie vermehren
niemals erzwingen
oder erhandeln
doch erhoffen
und manchmal
erbitten.
Liebe
ist ein so
empfindliches Gerüst
aus Wahrnehmungen
und Hoffnungen
Wünschen
und Zugeständnissen
und
keine Macht
oder Gewalt
der Welt
könnte sie
in ihrer Eifersucht
ausrotten.
Donnerstag, 30. November 2006
-1-81- Ich baue ...
Ich baue
immer noch
am Haus
meiner Persönlichkeit.
Ständig
plane ich
neue Anbauten
und Umbauten
verändere Systeme
und stelle um
auf moderne Technik.
Der Garten
ist zu einem Paradies
geworden
in dem es
geradezu exotisch blüht.
Aber
an das Wichtigste
die Statik
hatte ich bisher
noch nicht gedacht.
Dienstag, 28. November 2006
-1-80- Ich wollte ...
Ich wollte
ich könnte
noch einmal
da beginnen
wo das Glück
mich überraschte.
Innehalten
würde ich
so lange
wie nur möglich.
Sonntag, 26. November 2006
-1-79- Liebe ist ...
Liebe ist
Vertrauen
und Hoffnung
Zuversicht
und Verzeihen
Verständnis
und der
unbedingte Wunsch
nach Nähe.
Sie ist auch
Bereitschaft
zum Geben
und Nehmen
zur Veränderung
und zur Aussprache.
Liebe
schließt ein
daß ich
mit dir teile
was ich fühle
ohne das Gefühl
durch Teilen
ärmer zu werden.
Ich muß ja nicht
meinen Besitz
aufteilen
sondern
meine Gefühle
und meine Kraft
Fürsorge und Zeit
Wärme und Innigkeit.
Liebe
ist die Möglichkeit
durch Teilen
reich zu werden.
Samstag, 25. November 2006
-1-78- Manchmal ...
Manchmal
bin ich
so traurig
ohne dich.
Du
fehlst mir sehr
mit deiner Liebe
die immer
um mich war
und der
sicheren Wand
an die ich mich
lehnen durfte.
Sicher
ich lebe noch
in diesem Sinne
und mit
deiner Kraft
doch
der Teil
der immer wieder
aufgefrischt wird
und neu entdeckt
werden kann
ist für mich
verloren.
So wandere ich
allein durch das Leben
häufig
in Gedanken
mit dir verbunden
und dein Bild
in meinem Herzen
lächelt mir
aus goldenem Rahmen
Donnerstag, 23. November 2006
-1-77-
Mein Spiegel
ist mein bester Freund.
Er schaut mich an
und hört mir zu
er nickt und lächelt
zurück
wenn ich ihn
begrüße.
Immer
ist er freundlich
und freut sich
mit mir
wenn ich glücklich bin.
Manchmal
weint er
wenn ich traurig bin
und gibt mir
das Gefühl
nicht einsam zu sein.
Mein Spiegel
liebt und versteht mich
und dafür
putze ich ihn blank
wische ihm
den Staub
aus den Augen.
Bis gestern.
Da erschlug ich ihn
weil er es wagte
die Hand
gegen mich
zu erheben.
Mittwoch, 22. November 2006
-1-76-
Schwelgen
möchte ich
in den Dingen
die sich
nicht gehören
die eigentlich
verboten sind
und die Kinder
nicht erfahren dürfen.
Endlich
Geheimnisse lüften
die genaugenommen
gar keine
sein müßten
und auch
einmal
in eine andere Rolle
schlüpfen.
Schon bei dem Gedanken
fühle ich mich wohl
möchte sofort anfangen
mit all den wunderbaren Sachen
die niemandem
so richtig schaden
und dennoch
verpönt sind.
Gefühle
einmal ausleben lassen
aber echte Grenzen
nicht vergessen
das ist es
was ich mir wünsche.
Und das ist
auch sicherlich das
was du
so lange schon
vermißt.
Warum also
warten wir noch?
Dienstag, 21. November 2006
-1-75-
Leider
habe ich
viel zu wenig
Streiche
machen können.
Ich würde
im Sommer
Schnee fallen lassen
die Kirschblüte
in den Winter legen
im Frühling
Weihnachten feiern
und im Herbst Ostern.
Die Vögel sollten
mit dem Schwanz singen
und die Kuh
auf der Weide
Champagner trinken.
Die Schweine
würden eine Nerz-Stola tragen
die Kinder
wären für einen Tag
Erwachsene
und die Erwachsenen
wollte ich
an die Leine nehmen.
Mein Hund
wäre Staatsanwalt
der Hamster
Gefängnisaufseher
und meine Katze
Professorin
der Philosophie.
Ich selber
möchte gerne
in der Milchstraße
alle Milchkannen
umwerfen
und die Politiker
im Zoo besuchen.
O, wie herrlich
wäre es
so richtig dämlich
zu sein!
Sonntag, 19. November 2006
-1-74-
Manchmal
wünsche ich mir
ein winziges Männchen
zu sein
das überall
hineinpaßt.
Ich könnte
meine Neugier
stillen
ohne bemerkt
zu werden
oder listig
für Streit sorgen
ohne Entdeckung
aber vor allem
für die Liebe
wäre ich gut.
Denn
ich würde
unbemerkt
kleine Verbindungen
herstellen
damit Liebe
entstehen kann
und ich
wollte auch
unerkannt
Wünsche erfüllen.
Wünsche und Gefühle
die man
nicht kaufen kann
die wären
mein großes Ziel.
Montag, 23. Oktober 2006
-1-73-
Ich
habe dich gern
so
wie du bist.
Du bist mir
vertraut
gabst mir
so viele Gründe
dich zu mögen.
Danke
daß du mich
begleitest
denn
ohne dich
würde mir
wirklich
viel fehlen.
Du bist
die Prise Freude
und Zuversicht
die mich
immer wieder
an die Oberfläche
holt
mich nicht
fallen läßt
und in Freundschaft
umarmt.
Danke
für diese Erfahrung.
