Ich binde
dem Schicksal
rosa Schleifchen
in den
brennenden Kern
um mich
immun
zu machen
gegen den Schmerz
und die Hoffnungslosigkeit.
Jeden Tag
will ich
mein Unglück
schmücken
und achten
denn das Leid
entsprang
meinem großen Glück!
Montag, 7. November 2011
015-037 Ich binde
Sonntag, 10. April 2011
Samstag, 14. August 2010
015-035 Nichts
Nichts
ist vollkommener
als die Seligkeit.
Doch die
erlangt nur
wer sich
losgelöst hatte
von allem
materiellen Glück!
Sonntag, 27. Juni 2010
015-034 Ein Bißchen
Ein Bißchen
Liebe
ein Hauch
Wärme
ein Stäubchen
Frohsinn
und ein Krümelchen
Vertrauen
machen Nester
zu Paradiesen.
Nichts fehlt mehr
zum vollkommenen Glück.
Dienstag, 4. Mai 2010
015-033 Ich wollte
Ich wollte
ich wäre
ein Vogel
könnte frei sein
und fliegen
lachend
einfach davonfliegen
wenn das Leben hier
mich zu hart fordert.
Mittwoch, 17. März 2010
015-032 Damals
Damals
trug ich
eimerweise
Streicheleinheiten
mit mir herum
schöpfte
mit vollen Händen
und gab
immer nur
nach allen Richtungen.
Ich wollte
soviel Liebe
und Freude geben
wie möglich.
Heute stecke ich
ausgesuchten Personen
kleine Beutelchen
mit meinen Gefühlen zu
und je kleiner
meine Gebinde sind
desto skeptischer
scheint
der Empfänger!
Sonntag, 21. Februar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
015-030 Manchmal
Manchmal
tobt
ein Unwetter
in mir.
Blitze schneiden
Donnersalven krachen
Sturm
und Regen
peitschen gegen mich.
Und ich
singe ein Kinderlied
aus alten Tagen.
Freitag, 1. Januar 2010
015-029 Ich wünsche mir
Ich wünsche mir
einen Löffel
Freude
ein Gläschen
Zuversicht
ein Krümelchen
Liebe
einen Viertelliter
Hoffnung
und zweieinhalb Gramm
Sorglosigkeit.
Doch wenn
das Tütchen Glaube
fehlt
sacke ich
trotzdem zusammen.
Samstag, 12. Dezember 2009
015-028 Ich wollte
Ich wollte
ich könnte
auf den Wolken
reiten
und auf den Wellen
tanzen
den Wind
umarmen
und mein Lied
mit den Gezeiten
singen.
Doch
nichts davon
wollte ich
wirklich
kämest du
bald zurück!
Freitag, 13. November 2009
015-027 Der Zauber
Der Zauber
der Liebe
kann jedem
geschehen.
Wenn du
das Märchenhafte
noch liebst
das Geheimnisvolle
wenn Hexen
und Dämonen
dich nicht
erschrecken
und der Kuß
einer Fee
dich entzücken läßt
dann schwelge
tauche ein
begieb dich
in die Tiefe
der Gedankenlust
streune herum
in der Zauberstadt
doch
vergiß niemals
wenigstens
mit einem Bein
an der Oberfläche
zu bleiben.
Montag, 26. Oktober 2009
015-026 Komm zu mir
Komm zu mir
wenn
deine Gedanken
dich quälen
und deine Tränen
nicht nachlassen
ich nehme dich
in die Arme
lege meine Hand
in deine
und lasse
deinem Gefühl
freien Lauf.
Bei mir
darfst du
weinen
und schreien
bis du
dich leicht fühlst.
Und irgendwann
werde ich lachen.
Mit dir
und nicht
über dich!
Samstag, 10. Oktober 2009
015-025 Nur
Nur
einen Fingerhut
voll Liebe
hatte ich
von dir erhofft
doch du
ersticktest
mein Flehen
mit Gleichgültigkeit.
Freitag, 25. September 2009
015-024 Ich hätte gern
Ich hätte gern
einen Fingerhut
voll Seligkeit
ein Schächtelchen
Hoffnung
eine Prise Gleichmut
ein Löffelchen
Vorsicht
und
ein Döschen
Sorglosigkeit.
Ein Hauch
Puderzucker
verwandelte
meine Sehnsucht
in eine
Märchenlandschaft
und irgendwann
kommt die Hexe
um an
meiner Pracht
zu knuspern.
--
Adele
adeles.lyrik010435.1.093009@lr78.com
Freitag, 11. September 2009
015-023 Bist du
Bist du
ein Fremder
der kurzzeitig
ein Freund war
oder
warst du
ein Freund
der ein Fremder
wurde?
Sonntag, 23. August 2009
015-022 Manchmal
Manchmal
ist die Liebe
nur ein Lächeln
ganz spontan
ohne
besonderes Ziel
und
hin und wieder
fühle ich
daß es ankommt
irgendwo
Heimat findet
und ein Fremder
schickt mir
ein Lächeln
zurück.
Sonntag, 26. Juli 2009
015021 Du
Du
warst mein Freund
doch gerade
als deine Rolle
begann
drehtest
du dich
abrupt um
und stolpertest
von der Bühne.
Samstag, 20. Juni 2009
015020 Ohne dich
Ohne dich
bin ich
nicht allein
doch
in der
lachenden Menge
einsam
ein dunkler Punkt
der nicht hingehört
in das Treiben
der anderen.
Und
kaum jemand
spürt
wie unglücklich
ich mich fühle.
Sonntag, 24. Mai 2009
015-019 Wenn du
Donnerstag, 30. April 2009
015-018 Ich suche dich
Ich suche dich
noch immer
denn
an mir
hängt noch
das Band
der Verbundenheit.
Fröhlich bunt
flattert es
im Wind.
Und würde ich
es abschneiden
spürte ich
den Schmerz
wie damals
als du
deine Seite
kapptest.
Meine Tränen
sind getrocknet
doch meine Wunden
noch nicht.
