Meine Liebe war
so zart
wie ein Blütenblatt
schimmernd
wie eine Kiste Gold
gleißend
wie Leuchtreklame
und hart
wie Stahl.
Ich liebte dich
wie die tobende See
und wie
ein perlender Brunnen
wie ein
rauschender Wasserfall
und wie
das sickernde Bächlein.
Mein Gefühl war
alles
Harmonie
und Frieden
Freude
und Hoffnung.
Mittwoch, 9. November 2011
018-034 Meine Liebe war
Samstag, 16. April 2011
018-033 Ich dachte immer
Ich dachte immer
ich sei
nicht mutig.
Nun weiß ich es aber
denn
ich hatte
den Mut
mich anzuzweifeln.
Montag, 23. August 2010
018-032 Du
Du
ich mag dich
schon lange
mochte nur
nichts sagen
und nichts zeigen
denn ob es
recht ist
wußte ich nicht.
Ich mag dich
ich habe dich gern
jetzt weißt du es
endlich.
Mittwoch, 30. Juni 2010
018-031 Ich liebte dich
Ich liebte dich
wie den
jungen Morgen
und den
besinnlichen Abend
wie das
frische Birkengrün
oder die
bunten
fallenden Blätter
wie sie
friedlich dahinsegeln.
Ich liebte dich
wie die tosende See
und den
plätschernden Bach
ja
ich liebte dich
wie alles
was schön
und Natur ist
ich liebte dich
wie ich dich
heute noch liebe.
Sonntag, 9. Mai 2010
018-030 Ich liebte dich
Ich liebte dich
mit all meiner Kraft
und als die
zu Ende war
ließest
du mich
mitten im Weg
stehen.
Samstag, 20. März 2010
018-029 Meine Liebe war
Meine Liebe war
sich verströmend
wie der Duft
edlen Parfüms
schimmernd
wie eine Kiste
voller Edelsteine
und lebendig
wie Perlenstränge
bei denen sich
die einzelnen Kugeln
aneinanderreiben
immer in Bewegung
und in sanftem Rhythmus.
Ich hörte nie auf
mich zu bemühen
diese Liebe
zu erhalten
und zu vermehren
denn sie war
mein Leben
für eine lange Zeit.
Nichts
konnte mich bewegen
aufzugeben
oder sie
zu verringern
bis ich einsah
daß du
dieses Glück
nicht mehr wolltest.
Montag, 22. Februar 2010
018-028 Manchmal
Manchmal
brauche ich sie noch
meine Clowns-Maske.
Bei Auftritten
in der Menge
ist sie mir
unentbehrlich
könnte nicht atmen
und nicht leben
inmitten
der Normalität
der anderen.
Ich spüre
daß ich
noch anders bin
doch
ich übe
die Anpassung.
Freitag, 29. Januar 2010
018-027 Ich wollte
Ich wollte
der Sehnsucht
entkommen
und geriet dabei
in den Strudel
der Hoffnungen!
Sonntag, 3. Januar 2010
018-026 Manchmal
Manchmal
küsse ich
eigene Haut
wenn die Sehnsucht
kommt
krieche in mich
hinein
um nicht
einsam zu sein
lasse mich
von mir selber
trösten.
Manchmal
ist es schon schlimm
so ohne dich.
Dienstag, 15. Dezember 2009
018-025 Küß mich
Küß mich
sagte der Frosch
legte
sein grünes Kleid
beiseite
und entpuppte sich
als Märchenprinz.
O, bitte küß mich
erwiderte
die Prinzessin
und schlüpfte
rasch
in die
abgelegte Froschhülle.
Denn sie
fühlte sich
unter seinen Augen
plötzlich nackt.
Sonntag, 15. November 2009
018-024 Ich wollte
Ich wollte
ich wäre
eine Fee
könnte dich
unbemerkt
wachküssen
für ein Leben
im harmonischen
Miteinander.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
018-023 Wer verzweifelt
Wer verzweifelt
nach Liebe
sucht
der findet sie
im eigenen Herzen
und nur da
verströmt sie
ihren eigenen Charme.
Sonntag, 11. Oktober 2009
018-022 Ich liebte
Ich liebte
das Leben
mit dir
doch ich tanzte
nicht
nach meiner Musik
drehte mich
nach dem
falschen Rhythmus.
Ich kam
außer Atem
gelangte
in einen Strudel
der mir
die Kraft nahm
und als ich
Schwäche zeigte
warst du
bereit zur Flucht
in stärkere Arme
denn du suchtest
die Stärke
bei anderen
um dein
schwaches Verhalten
zu kaschieren
suchtest Halt
und Größe
um nicht selbst
größer
werden zu müssen.
Ich tanze heute
nach eigenen Melodien
harmonisch
und zufrieden
im Einverständnis
meiner Kraft.
Sonntag, 27. September 2009
018-021 Ich war
Ich war
ohne Hemmungen
mit dir
fühlte mich
stark
und lebendig
empfand mich
als weiblich
und schön
war ein Typ
den ich
akzeptierte.
Doch
als deine Liebe
und die Vertrautheit
von mir wichen
fiel ich zusammen
wie ein Sack
matt
schwach
und unweiblich.
Ich habe lange
getrauert
so
als hätte ich
alles verloren.
Doch jetzt
habe ich
mich
und so
wie ich
wirklich bin.
Sonntag, 13. September 2009
018-020 Selbst
Selbst
in der Unbehaglichkeit
fühlte
ich mich
noch wohl
machte Freudensprünge
wenn ich
verstimmt war
und hatte Hoffnungen
für die Zukunft
auch
wenn diese
einmal dunkel erschien.
Mein Wesen
war verzaubert
in deinem Bann
du gabst mir Halt
eine starke Hand
und alle Liebe
dieser Welt.
Doch dann
war alles vorbei
ganz überraschend
du wolltest
mit anderen feiern
ohne Nachdenklichkeit
ohne mich.
Wir sind
keine Liebenden mehr
keine Freunde
nicht einmal mehr
miteinander bekannt.
--
Adele
adeles.lyrik002030.1.091809@lr78.com
Dienstag, 25. August 2009
018-019 Sogar
Sogar
auf Glatteis
war ich noch
sicher
durch dich
fand immer Halt.
Deshalb
nicht aufzuhalten
mein kühner Ritt
auf unruhiger See
ohne Ruder
ohne Segel
und
ganz plötzlich
ohne dich.
Mittwoch, 29. Juli 2009
018018 Mit dir
Mit dir
griff ich
nach dem Silberstreif
am Horizont
ritt
auf dem Regenbogen
zündete
die Sterne an
und entspannte
in der Anspannung.
Nichts war
unmöglich
oder unwirklich
Abstraktes
wurde sichtbar
Unmögliches machbar
das kleine Glück
zur Seligkeit.
Alles ist
entzwei
seit du
die Sterne
mit anderen zählst.
Und einer fehlt.
Jede Nacht.
Dienstag, 23. Juni 2009
018017 Kein Schnitt
Kein Schnitt
kein Stich
und keine Waffe
könnten mich
derart verletzen
wie deine Stummheit
deine Flucht
und deine Achtlosigkeit.
Die Lieblosigkeit
in schweren Zeiten
ist die
unbegreifliche Waffe
aus zarter Hand
ungewollt meistens
doch ohne Verstand
einstiger Gefährten.
Ich wünsche dir
daß du
Verletzungen
dieser Art
entkommen magst!
Mittwoch, 27. Mai 2009
018-016 Du gabst mir
Du gabst mir
alles
und dennoch
gabst du mir
nichts
denn du
gabst nur
als du geben wolltest
und als ich
einmal
nehmen wollte
waren deine Taschen
zwar gefüllt
jedoch nicht mehr
für mich.
Ich war
verzweifelt
bemüht
dich umzustimmen
doch die Attraktionen
anderer
stießen
das alte Bild
von Liebe
und Treue
brutal
in den Abgrund.
Ich war allein
einsam
und plötzlich
mir überlassen
in einer
sehr schweren Zeit.
Sonntag, 3. Mai 2009
018-015 Nachts
Nachts
wenn die Ruhe kommt
werde ich
aktiv.
Dann spielen
meine Sinne
Harmonie
dann ist
mein Gefühl
in einer
anderen Welt
ohne Zwänge
und ich
schlage den Takt
der Sinnlichkeit
bis ich
erschöpft bin
von meinen Träumen
aus einer
anderen Zeit
ausgezehrt
durch meine Zeitreise
in das Land
der Hoffnungen
und der Zuversicht
der Friedfertigkeit
und aller Schönheit.
