Nichts
ist schwerer
als sich selbst
das Leben
zu verbessern
sich zu schützen
vor Affären
die mit Liebe
beginnen
und als Farce
enden.
Es ist
so leicht
Ratschläge
zu erteilen
und unendlich schwer
sie in die Tat
umzusetzen
denn
nichts
ist schwerer
als das Glück
zu behalten.
Sonntag, 6. November 2011
013-040 Nichts
Montag, 14. Februar 2011
013-039 Meine Hand
Meine Hand
möchte ich
dir reichen
doch dein Blick
wird prüfend
an mir hängen
ob ich denn
wert sei
ein Freund
zu sein
ich weiß
es ist
so schwer
Vertrauen
zu fassen
wenn das Leben
zerbrach
doch mein Lächeln
mag dir
Beweis werden
daß ich es
ernst meine
und vielleicht
wirst du spüren
daß mein Werben
nicht
leeres Gerede ist
sondern
begründet ist
in tiefem Leid
das mir selbst
widerfuhr.
Ich möchte
mich geben
nicht einfach
nur trösten.
Mittwoch, 11. August 2010
013-038 Du
Du
ich möchte
neben dir
stehen
wenn du
traurig bist
und deine Welt
in Scherben liegt.
Ich möchte
mit dir tragen
dich entlasten
und auffangen
solltest du
fallen
weil der Schock
der Erkenntnis
tief geht.
Deine Tränen
könnte ich
trocknen
doch das
wollte ich nicht
denn sie sind
Ausdruck
deiner Not
und der Seele
wenn Worte
fehlen.
Du kannst dich
an mich lehnen
denn ich bin da
und gerade
stärker als du
habe die Kraft
dich zu stützen
und zu beraten
doch
ich will mich
zurückhalten
in meinem Eifer
denn
nur du allein
findest die Tür
zum eigenen Frieden.
Donnerstag, 24. Juni 2010
013-037 Ich empfinde
Ich empfinde
Gelassenheit
jeden Tag
etwas mehr
es geht langsam
voran
doch es gibt Gefühle
der Wärme
des Glücks
und
guter Erinnerung.
Ich gefalle mir schon
und leide nicht mehr
wie damals
in der Zeit
der Verirrungen.
Sonntag, 2. Mai 2010
013-036 Ich wollte
Ich wollte
aufsteigen
aus den Gräben
doch
vielleicht war
ich es selbst
die sich
gnadenlos
auf die Finger trat!
Dienstag, 16. März 2010
013-035 Ich denke
Ich denke
an dich
voll Wehmut
und Liebe
spüre altes Fühlen
als sei es
neu
sehne Harmonie herbei
anstatt Haß und Rache
zu sprühen.
Da ist noch
etwas
das für mich
offen ist
etwas Ungeklärtes
ich kann
das Buch
unserer Zeit
nicht abschließen
und daher
vielleicht nie
aus der Hand legen.
Freitag, 19. Februar 2010
013-034 Ich wand
Ich wand
einen Kranz
aus Sommerblumen
während du
eisig wurdest
wie die Blumen
an den Fensterscheiben.
Donnerstag, 28. Januar 2010
013-033 Ich wünschte mir
Ich wünschte mir
Zärtlichkeit
in der Gegenwart
du hattest nur
Augen
für deine Zukunft.
Freitag, 1. Januar 2010
013-032 Du kennst ja
Du kennst ja
die Wege
zu mir
doch du
scheust sie
vielleicht
weil du
nicht glauben kannst
daß ich sie
zuließe.
Samstag, 12. Dezember 2009
013-031 Luftballons schweben
Luftballons schweben
im lauen Wind
und mir träumte
ich sei noch
ein Kind
ich schwelgte
in Farben
und fühlte
die Wonne
mit dir
unterm Himmel
beim Spiel
in der Sonne.
Wir waren
nur Kinder
in unsern Gedanken
dachten
ans Glück
und nicht
an die Schranken.
Wir waren
einander
in Liebe
verbunden
doch du suchtest
weiter
ich hatte
gefunden.
Freitag, 13. November 2009
013-030 Ich hatte
Ich hatte
die Liebe
nicht geplant
sie überfiel mich
wie eine Feuersbrunst
Platzregen
und Lawinen
aus Sand
oder Schnee.
Ich war überrascht
wollte nicht glauben
daß es mir
geschah
wurde gehoben
und geschoben
bis ich einsah
daß es Liebe war.
Es kam
auf mich zu
nicht umgekehrt.
Montag, 26. Oktober 2009
013-029 Wir waren
Wir waren
wie Kinder
voll Lachen
und Lust
doch du
wolltest gehen
hast es
gewußt.
Ich konnte nicht
anders
und hab
dir verziehn
denn Haß
oder Rache
sind nicht legitim.
Freitag, 9. Oktober 2009
013-028 In meinen Augen
In meinen Augen
tanzte
goldenes Licht
du sahst
meine Freude
doch die Traurigkeit
fühltest du nicht.
Freitag, 25. September 2009
013-027 Oftmals
Oftmals
klinke ich
mich aus
für Sekunden nur
wenn ich
die Augen schließe
tauche unter
in eine
andere Welt.
Hinter
meinen Lidern
schwelge ich
im Farbenrausch
suche mir Punkte
die zu Kanälen werden
und wenn ich mich
konzentriere
fühle ich
Freiheit
Gelassenheit
und
friedvolle Ruhe
in mir selbst.
Ich entspanne
nehme mir
den Druck
der mein Leben
bestimmen will
mache ihn mir
zum Partner
denn ohne Druck
stehen
alle Räder still.
--
Adele
adeles.lyrik010203.1.093009@lr78.com
Freitag, 11. September 2009
013-026 Ich male
Ich male
meine Träume
konsequent
auf zarte Seide
und nicht
auf grobes Leinen
denn
meine Gedanken
beim Malen
oder das Malen
in Gedanken
entspringen
guten Gefühlen
und nicht
negativen Ideen.
Sobald ich male
schwebe ich
hebe ab
und entwende
der kaputten Welt
ein wenig
ihrer Macht.
Donnerstag, 20. August 2009
013-025 Ich bin noch
Ich bin noch
ungeordnet
aber schon glatter
als damals
doch
ich kann nicht
glauben
daß Ordnung
Glück
festhalten könnte.
Freitag, 24. Juli 2009
013024 Innerlich
Innerlich
bin ich
noch nicht
sehr geebnet
immer wieder
überfällt mich
Trauer
doch ich kann
heute
damit umgehen
verscheuche sie nicht
sondern lerne
sie zu verstehen
lasse sie
mit mir leben
beköstige sie
aber lebe nicht mehr
von ihr.
Die Trauer
mischt sich schon
mit Freude
und Glück
in Harmonie
wie das Leben
es will.
Donnerstag, 18. Juni 2009
013023 Ich wollte
Ich wollte
mit dir
gehen
für alle Zeit
gedanklich
und im Fühlen
auch
in der Wirklichkeit
und vor allem
in Wahrheit.
Ich gab
von mir mehr
als ich hatte
räumte mich ab
doch
als ich dich
um etwas bat
ließest du zu
daß ich kroch
bettelte
und dann
forderte.
Ich war
erloschen
und du hast
nichts gefühlt.
Freitag, 22. Mai 2009
013-022 Du
Du
ich bin
bei dir
wenn es dir
schlecht geht.
Vielleicht nicht
neben dir
doch meine Gedanken
begleiten dich
weil ich dich mag.
Ich ahne
was du fühlst
mir ist
nur wenig unbekannt.
Es wird dir
gelingen
dem Teufelskreis
zu entrinnen
doch es mag
dauern
und es tut weh.
Dienstag, 28. April 2009
013-021 Manchmal ist
Manchmal ist
Stille
unerträglicher
als Lärm.
Wenn dein Herz
lauter klopft
als die Nähe
im Leben
und du
einsam bist
und nicht
nur allein
das Leben tobt
und du
machst nicht mit
dann
verlasse dich nicht
sondern öffne
dein Fenster
höre
wie die Vögel
für dich singen
geh ein paar Schritte
bis das Nagen
in dir nachläßt.
Und dann
überlege dir
wie es weitergehen soll.
Du
kannst es.
