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Sonntag, 4. Dezember 2011

026-026 Unmißverständlich

 

Die Frau fragt:
Liebst du mich eigentlich noch?
liebst du mich eigentlich
liebst du mich
liebst du?
Der Mann sagt:
Laß mich doch endlich in Ruhe
laß mich doch endlich
laß mich doch
laß mich
laß.
Und die Frau erwidert:
Siehst du
es ist wie immer.
Ich weiß nie
woran ich bin.

Sonntag, 29. Mai 2011

026-025 Der Augenblick

 

Ich laufe
bei strömendem Regen
draußen herum.
Der Tag
ist einer von dieser
trostlosen feuchtkalten Art.
An einer Ampel
muß ich lange
auf GRÜN warten
und beim Überqueren
der Straße
begegne ich DIR.
Nur ein Augenblick -
doch ich ahne:
DU könntest es sein!
Aber unsere ewige Hast
gibt uns keine Chance.
Du tauchst
unter
in der Menschenmenge
und der Regen
spült meine Einsamkeit
gleich mit
in den Rinnstein.

Sonntag, 12. September 2010

026-024 Niemand

 

Mach doch mal
etwas aus dir
höre ich dich
so oft sagen.
Ja heißt das denn
daß ich so
garnichts bin?

Dienstag, 6. Juli 2010

026-023 Jahresende Jahresbeginn

 

Ich ziehe Bilanz
und sie geht
mal wieder nicht auf.
Wie immer eben.
Doch
mit aller Kraft
werfe ich
mein Jahresrad
wieder an.
Schwergängig ist es
weil mir
der Mut fehlt
mir helfen zu lassen.

Mittwoch, 19. Mai 2010

026-022 Ein bißchen Neid

 

Ich bin
entsetzt
über
deinen Leichtsinn
und habe
doch
nur Angst
selbst
zu kurz zu kommen.

Donnerstag, 25. März 2010

026-021 Mut

 

Ich möchte
endlich einmal
über meinen Schatten
springen
und bei jedem Versuch
stolpere ich
und lege mich daneben.

Donnerstag, 25. Februar 2010

026-020 Mein Mann

 

Er soll schön sein
er soll reich sein
er soll jung sein
er soll erfahren sein
er soll nett sein
er soll klug sein
er soll witzig sein
er soll erfolgreich sein
er soll treu sein.
Ich gehe
ins nächste Geschäft
und lasse mir
Marionetten zeigen.
Er wird mein sein.
Er wird mein.
Er wird.
Er
und ich.
Er wird höflich sein.
Sonst nichts.

Sonntag, 7. Februar 2010

026-019 Junge Liebe

 

Du hast mich
zu dir gelassen.
Deine Arme
umfangen mich
und dein Mund
verspricht Seligkeit.
Ich versinke in dir
und du gibst mir
Antwort
auf alles Bangen.
Alle Träume
gelebte Phantasien
sind nun
wie ausgelöscht.
Nur du
bist jetzt wichtig.
Die Sonne
verläßt ihre Bahn
und die Nacht
schaut in unser Fenster.
Ich halte dich
in meinen Armen.
Glückseligkeit
zwischen Beteuerungen
Taumel
im Wandel
meiner jungen Gefühle.
Ich begrüße
den neuen Morgen
und bin
zum ersten Mal
nicht allein.

Freitag, 8. Januar 2010

026-018 Innigkeit

 

Glück ist
dich
nach langer Zeit
der Trennung
wieder zu umarmen.
Erstaunen erfüllt mich
macht ganz schwindlig
und lauter Sterne
umtanzen mein Gemüt.

Montag, 21. Dezember 2009

026-017 Gegenwart spüren

 

Loslassen
von liebgewordenen Gedanken.
Die Hülle fallenlassen
die einmal alles bedeutete.
Ich beginne
zu verstehen
daß Glück und Freude
Liebe und Treue
auch für mich
vergänglich sind.
Gerade noch
fühlte ich mich
geborgen
wohl eher
getragen
durch eigene Gefühle.
Und dennoch
war meine Phantasie
voller Wirklichkeit.
Die Erkenntnis
baut sich vor mir auf
wie eine
drohende Mauer.
Träume verlieren
ihren Hintergrund.
Und gleich einer Feder
sehe ich
meine zartbunte Hülle
lautlos
davonschweben.
Ich bin allein.

Freitag, 20. November 2009

026-016 Glück

 

Brich ein Stückchen ab
von deinem
Riesenstück Glück.
Stelle den Hahn deiner Gier
auf klein.
Freue dich.
Über die Sonne, die Sterne
und über den Regen natürlich.
Suche dir am Himmel
deinen eigenen Stern.
Jeden Tag einen anderen.
Das ist Glück!

Sonntag, 1. November 2009

026-015 Glaub an dich

 

Du könntest
dir etwas mehr
zutrauen
werfe ich dir vor.
Aber auch ich
wage erst dann
wenn du
mich unterstützt.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

026-014 Gefühle

 

Verbrauchte Gefühle
sind wie ein Seufzer
in der Erinnerung
an Vergangenes.

Mittwoch, 30. September 2009

026-013 Vergangen

 

Sonnenstunden
auf dem kleinen Fluß.
Der Ausflugdampfer
fährt uns
sanft schlingernd
an blühenden Wiesen vorbei.
Ich stehe an Deck
Hand in Hand
mit dir.
Wir brauchen
keine Worte
der Druck deiner Hand
gibt mir Kraft
an uns zu glauben.
Niemals
würde es anders sein können.
Sonnenstunden
auf der Este
sie sind
immer noch da.
Träume
wurden jäh zerrissen
Vergangenes
in Frage gestellt.
Das Schiff
ist längst gesunken.
--
Adele
adeles.lyrik051655.1.100509@lr78.com

Mittwoch, 16. September 2009

026-012 Ferne

Siehst du die Wolken
am Himmel ziehn
schicke einem
lieben Menschen
einen Gruß.
Hülle tausend Träume
in die Unrast ein
und vieltausendmal
Liebe und Vergebung.

Sonntag, 30. August 2009

026-011 Endlich

Sich anlehnen dürfen
wenn einmal
über dich selbst
alles hereinbricht.
Endlich Urlaub
von Angst, Streß
und Ungewißheit.
In einem Arm
wieder einmal
Luft holen können.
Ich wünsche dir Mut
ohne Bedingungen
endlich
auch einmal zu fordern.

Dienstag, 4. August 2009

Montag, 29. Juni 2009

026-009 Silvester

nehme ich mir
immer etwas vor.
Ich bleibe zu Hause
und diktiere
mir selber
meine Pflichten.

Dienstag, 2. Juni 2009

026-008 Wie ein Baum

Das Leben ist wie ein Baum.
Sieh nur
wie seine Äste
sich neigen
bei Wind und Wetter.
Mal zaust ein Sturm
die Blätter
mal streichelt
ein lauer Wind.
Sieh nur genauer hin
und du wirst
erkennen
daß selbst ein Orkan
seinen Wurzeln
nichts anhaben kann.
Wenn seine Krone
zuweilen
auch bedrohlich schwanken mag -
seine Wurzeln
bleiben fest
in der Erde verankert.
So ist es auch bei dir:
Wenn dein Leben
tiefe Wurzeln
in sich trägt
werden Stürme
zwar rütteln und schütteln können
dich aber niemals entwurzeln.
Du wirst
deinen Weg finden
und deine Blätter
wippen fröhlich im Wind.

Sonntag, 10. Mai 2009

026-007 Die Angst

Eigentlich
waren wir verabredet
aber
du versuchst
mir am Telefon zu erklären
daß du heute
nun doch
keine Zeit hättest.
Ich spüre meine Trauer
wie einen
schmerzenden Schnitt
ich bin wie gelähmt
und habe
einfach Angst
nach dem Grund zu forschen.
Diese gräßliche
kleine miese Angst
die mir jetzt
den Rücken herunterrieselt
dann wieder
zu den Schultern hochkriecht
um von dort aus
ganz ungefragt
in meinen Verstand einzudringen
nimmt mehr und mehr Form an.
Ich ahne
daß du mich belügst
spüre
daß du nach Ausflüchten suchst.
Es erschüttert mich
zu erkennen
daß ich für dich
nicht mehr gewesen sein muß
als ein harmloser Flirt
ein lästig gewordener Irrtum.
Doch
in meine
aufsteigenden Rachegefühle
mischt sich immer drängender
das Wissen um deine Not
mir deine fehlenden Gefühle
eingestehen zu müssen.
Ich sehe ein
daß ich so
nicht mit dir leben kann.