Freitag, 11. Mai 2007

002-004 Wenn früh am Morgen Wölkchen ziehn ...

Wenn früh am Morgen Wölkchen ziehn da ich vom Schlaf erwache zieht es auch mich zur Fremde hin wo mir das Glück dann lache. Doch, sehe ich die Freuden nicht die mir dein Antlitz bringt? Wenn es mir Lieb' von dir verspricht und mir ein Liedchen singt. So laß uns doch hier dankbar sein für alles, was wir geben. Wer wär' denn gerne ganz allein laß uns ins Glück entschweben. Ich bin bereit, dir zu verzeihn den Frust, das böse Wort möcht' gerne nur der Mensch dir sein in einem sichern Hort.

Donnerstag, 10. Mai 2007

002-003 Das kleine Glück am Wegesrand ...

Das kleine Glück am Wegesrand bleibt manchem Menschen unbekannt. Sich mal nach einem Käfer bücken die Punkte zählen auf dem Rücken. Die Grillen endlich zirpen hören wen könnte das in Wahrheit stören? Doch der moderne Mensch verspricht bei Tag und Nacht sich selbst die Pflicht. Er ringt sich täglich durch das Leben das angefüllt von Ruhm und Streben. Das kleine Glück vom Wegesrand es lächelt nicht in seiner Hand. Doch kann man zeitig sich besinnen und noch das wahre Glück gewinnen. Nicht Lottoglück, nicht D-Mark-Rausch das wäre wohl kein rechter Tausch! Das kleine Glück vom Wegesrand rutscht unbemerkt in deine Hand.

Montag, 7. Mai 2007

-2-2- Wenn Nebelschwaden frühe zieh'n ...

Wenn Nebelschwaden frühe zieh'n und sich wie Spitzenschleier senken dann geb' ich mich Gefühlen hin die meinen Blick zur Tiefe lenken. Der Frühling naht mit zartem Hauch und Krokus und Schneeglöckchen entwinden sich der Erde Bauch und recken ihre Köpfchen. So steh' ich vor der Gärten Pracht und kann nur staunen, schauen wo's doch an jeder Ecke kracht und eigentlich herrscht Grauen. Und Nebelschwaden leise zieh'n mir tröstend durch's Gemüte ich wende mich dem Schönen hin liebkose eine Blüte.

Sonntag, 6. Mai 2007

-8-13- Pusteblumen teilen sich ...

Pusteblumen teilen sich wenn der Wind die Stiele wiegt ihre Härchen streifen mich jedes Stäubchen in mich kriecht. Hohl bewegen sich die Stengel und der Sturm biegt sie voll Kraft wie ein lahmer Pumpenschwengel ausgelaugt und ohne Saft. Doch in meinem tiefen Sinn sehe ich das gelbe Flammen schaue immer wieder hin hunderttausend war'n beisammen. Butterblumen wie die Sonne auf der Wiese vor dem Wald welche Anmut, welche Wonne doch auch sie vergehen bald. Und ich sehe sie sich wiegen ihre gelben Köpfchen dreh'n sich nach jeder Seite biegen um dann wieder stillzusteh'n. Nun sind dort nur kahle Stiele denn der Wind nahm alles fort auf die Reise nach dem Ziele am geheimnisreichen Ort.

Samstag, 14. April 2007

-2-1- Goldnes Band zieht in die Sonne ...

Goldnes Band zieht in die Sonne doppelspurig, quer verstrebt. Führt der Zug der Zeit zur Wonne oder ist es schon zu spät? Hab kein Ziel für mich geplant alles lasse ich geschehn doch die Zeit hat mich ermahnt vieles anders anzusehn. Und so fahr ich auf den Eisen schaue aus dem Fenster raus die Natur wird mich schon weisen alles sieht nach Frieden aus. Durch das Klopfen der Motoren jede Naht am Schienenstrang fühle ich mich neugeboren lieber Gott, dafür hab Dank.

Dienstag, 16. Januar 2007

001-092 Besuche mich ...

Besuche mich
dort
wo die Liebe wohnt
bringe Gefühl mit
und einen bunten Strauß
guter Gedanken
habe den Mut
zum Teilen
und Freude
am Geben
keine Scheu
vor der Nähe
und Lust
am Austausch
der Unterschiedlichkeit.
Bleibe
wenn es dir behagt
und verlasse
die Zweisamkeit
solange sie
dich einsam macht.
Und wagst du
einen weiteren Versuch
bist du
willkommen.

Montag, 15. Januar 2007

001-091 Die Liebe ...

Die Liebe
und der Haß
stehen
so nah
beieinander
wie Zwillinge
untrennbar
und gefühlsmäßig
einander verbunden.
Sie sind zwar
verschieden
jedoch nur
weil sie
das Gleichgewicht
einhalten müssen.
Jedes Gefühl
stützt das andere
und fiele eines
ganz aus
wäre die Einheit
entzwei.

Sonntag, 14. Januar 2007

001-090 Der Haß ...

Der Haß
ist die andere Form
der Liebe.
Jedes Gefühl
sucht
seinen Gegenpol
damit es
bestehen bleibt
und nicht
in der Mittelmäßigkeit
untergeht.

Samstag, 13. Januar 2007

001-089 Nichts ...

Nichts
auf der Welt
ist so wichtig
wie die Liebe.
Sie schließt
alle positiven Gedanken ein
nichts könnte
auf Dauer
beglückender sein
als sie
denn sie breitet sich aus
wie ein Waldbrand
in trockenen Sommern
ihre Funken
könnten jeden erreichen
und alle Gebiete
entzünden
gäbe es nicht
immer wieder jemand
der sie
brutal
ausrotten wollte.

Sonntag, 7. Januar 2007

-1-88- Liebe ...

Liebe
ist die
immer wiederkehrende Chance
im Leben
sich und anderen
das höchste Gefühl
zu geben
das überhaupt
möglich ist.