Wie zwei Fremde
gehen wir
miteinander um.
Kaum noch etwas
gibt es
zu erzählen.
Was uns einst
einander näher brachte
ist weit von uns
gewichen
hat uns
letztendlich getrennt.
Lyrische Texte, ganz unverbindlich zum Lesen angeboten. Wer die Texte lesen mag, mag sie lesen. Wer sie nicht lesen mag, mag sie ignorieren. Kommentare sind willkommen.
Wie zwei Fremde
gehen wir
miteinander um.
Kaum noch etwas
gibt es
zu erzählen.
Was uns einst
einander näher brachte
ist weit von uns
gewichen
hat uns
letztendlich getrennt.
Ich möchte dich
wiederfinden
im Heer
der Unbekannten.
Meine Hand
wollte ich
blind
nach dir ausstrecken
und deine
liebend ergreifen
dich
in meinem Herzen
wieder aufnehmen.
Du bist ja
gar nicht weit
oder unerreichbar.
Nur deine Seele
fährt eine andere Strecke.
Ich aber bin
noch immer
auf unserer Linie
zu finden.
Daher
berühren wir
einander nicht.
Manchmal
würde ich
das Rad
des Lebens
gerne zurückdrehen.
Die Stellen
an denen ich
Liebe und Glück
empfand
wollte ich markieren
damit ich sie
wiederfinde
im Rausch
der Geschwindigkeit.
Und dort
wo Tränen
mein Leben
überfluteten
möchte ich
sie einsammeln
und die Wüsten
der Erde
fruchtbar machen.
Wo bist du
wenn mein Ruf
in der Stille
der Nacht
verhallt
wenn meine Stimme
dich nicht erreicht?
Bist du
wirklich so fern
daß du
Signale
nicht mehr spürst?
Oder
hast du
alle Empfänger
abgeschaltet
damit du
nicht an mich
erinnert wirst?
Du weißt
daß ich dich
liebe
und dich
nie vergessen werde.
Ich fühle ich
aus deinem Leben
entfernt
wie ein Fleck
den man
am liebsten
aus dem Stoff
schneiden würde
damit er
endgültig verschwindet.
Du warst mir
Himmel
und Hölle
heute weiß ich
daß nur ich selbst
mir
die Extreme
bereiten kann.
wie meine Krankheit ist
verstehe
auch ich mich
erstmals
und lernte
in mir
einen neuen Menschen
kennen.
Es war Sand
im Getriebe
doch
anstatt
mich zu befreien
nahm ich
zähneknirschend
die Folgen
auf mich!
Die Frau fragt:
Liebst du mich eigentlich noch?
liebst du mich eigentlich
liebst du mich
liebst du?
Der Mann sagt:
Laß mich doch endlich in Ruhe
laß mich doch endlich
laß mich doch
laß mich
laß.
Und die Frau erwidert:
Siehst du
es ist wie immer.
Ich weiß nie
woran ich bin.