Mittwoch, 14. Dezember 2011

029-023 Seit ich verstehe

wie meine Krankheit ist
verstehe
auch ich mich
erstmals
und lernte
in mir
einen neuen Menschen
kennen.

Montag, 12. Dezember 2011

028-024 Es war Sand

Es war Sand
im Getriebe
doch
anstatt
mich zu befreien
nahm ich
zähneknirschend
die Folgen
auf mich!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Sonntag, 4. Dezember 2011

026-026 Unmißverständlich

 

Die Frau fragt:
Liebst du mich eigentlich noch?
liebst du mich eigentlich
liebst du mich
liebst du?
Der Mann sagt:
Laß mich doch endlich in Ruhe
laß mich doch endlich
laß mich doch
laß mich
laß.
Und die Frau erwidert:
Siehst du
es ist wie immer.
Ich weiß nie
woran ich bin.

Sonntag, 27. November 2011

024-022 Sieh

Sieh
mich an
erkunde mich
vermische dich
mit mir
und wenn du
heimlich
meine Träume träumst
dann bist du
vielleicht
ein wenig
mein.

Sonntag, 20. November 2011

023-027 Immer noch

Immer noch
denke ich
an dich
mit ganzem Gefühl
und Sanftheit
mit Liebe
und auch
mit Treue.
Und dennoch
bist du mir
so fern
so schmerzlich fern
daß ich
meine Wünsche
nie mehr
zu träumen wage.

Montag, 14. November 2011

Sonntag, 13. November 2011

021-029 Manchmal

Manchmal
bin ich doch
traurig
wenn ich
daran denke
wieviele schöne Jahre
ich nicht
genutzt hatte
um wunderbare Zeiten
zu erleben
doch dann wieder
tröstet mich
der Gedanke
daß ich
in kommender Zeit
vielleicht
einen Extrakt 
leben könnte
damit ich mich
selbst
ein wenig
entschädigen kann!

Donnerstag, 10. November 2011

019-032 Du

Du
ich mag dich
schon lange
mochte nur
nichts sagen
und nichts zeigen
denn ob es
recht ist
wußte ich nicht.
Ich mag dich
ich habe dich gern
jetzt weißt du es
endlich.

Mittwoch, 9. November 2011

018-034 Meine Liebe war

Meine Liebe war
so zart
wie ein Blütenblatt
schimmernd
wie eine Kiste Gold
gleißend
wie Leuchtreklame
und hart
wie Stahl.
Ich liebte dich
wie die tobende See
und wie
ein perlender Brunnen
wie ein
rauschender Wasserfall
und wie
das sickernde Bächlein.
Mein Gefühl war
alles
Harmonie
und Frieden
Freude
und Hoffnung.

Dienstag, 8. November 2011

016-035 Ich

Ich
gehöre mir
nicht ganz allein
denn
in mir
lebt
noch eine
andere Kraft
die mir hilft
durchzuhalten
wenn
meine vielen Rollen
im Leben
mich fordern.
Ich frage mich nur
wer sich
anpaßt
der andere
oder ich
weiß auch nicht
ob wir
einander
ähnlich sind.
Ich weiß nur
wir leben
zusammen
aber nicht
wie es funktioniert.

Montag, 7. November 2011

015-037 Ich binde

Ich binde
dem Schicksal
rosa Schleifchen
in den
brennenden Kern
um mich
immun
zu machen
gegen den Schmerz
und die Hoffnungslosigkeit.
Jeden Tag
will ich
mein Unglück
schmücken
und achten
denn das Leid
entsprang
meinem großen Glück!

Sonntag, 6. November 2011

013-040 Nichts

Nichts
ist schwerer
als sich selbst
das Leben
zu verbessern
sich zu schützen
vor Affären
die mit Liebe
beginnen
und als Farce
enden.
Es ist
so leicht
Ratschläge
zu erteilen
und unendlich schwer
sie in die Tat
umzusetzen
denn
nichts
ist schwerer
als das Glück
zu behalten.

Sonntag, 2. Oktober 2011

012-034 Du warst

Du warst
der Himmel
für mich
der sich
über mir wölbte
das Glitzern
der Sterne
das Rauschen
des Meeres
der Wind
in den Bäumen
und der Duft
einer blühenden Wiese.
Nie hatte ich mir
mehr erhofft
denn mit dir
schien
das Leben
vollkommen.
Bis zu dem Tag
an dem
der Himmel
über mir
einstürzte
und mich begrub.

042-011 Du

Du
ich mag dich
so wie du bist
sind einander
recht nah gekommen
im Leben.
Ich bin so froh
dich getroffen
zu haben
denn in die
sehe ich
einen Teil
der Ergänzung
für mich.
Auch dir
möchte ich
ein Freund sein
einer der sich
wirklich um dich
sorgt
und in
schlechten Tagen
nicht von dir
weichen möchte.
Ein Freund
der sich nicht
wegschleicht
wenn er
dein Leiden
nicht mehr
erträgt.
Gemeinsam
in der Arena
des Lebens
stehen
nicht gegeneinander
kämpfen
sondern
Siege und Verluste
brüderlich
miteinander teilen.

Donnerstag, 29. September 2011

041-012 Schwäche

 

Es war nie
deine starke Seite
über Unangenehmes
zu sprechen.
Aber heute
spüre ich
daß du
nicht einmal
die Stärke hast
mit mir
über mein Schicksal
zu sprechen.
Du bist so schwach
daß du
die Themen
die dich rühren
nun gar nicht
mehr berührst.

Sonntag, 11. September 2011

040-013 Ich erkenne dich

Ich erkenne dich
nicht mehr
als den Menschen
der mich geliebt hatte.
Nicht mehr
wiederfinden
kann ich
mein großes Gefühl
das immer
um mich war.
Es scheint
zugedeckt zu sein
von meiner
untergegangenen Seele.
Gefangen
unter einer starren Decke
aus Mißverständnis
Abwehr und Unglaube.
Wo ist die Hand
die mir Kraft gab
jetzt in der
Heimatlosigkeit
meiner Gedanken?

Donnerstag, 18. August 2011

039-014 Einst

Einst
holten wir
die Sterne
vom Himmel
schürften Gold
in eigener Mine
und hatten
einen Pachtvertrag
für dauerhaftes Glück.
Später
ließest du
die Katze
aus dem Sack
ich riß mich
in tausend Stücke
und gemeinsam
warfen wir
die Flinte
in das Korn.
Nun pfeife ich
auf einem Loch
aber meine Lieder
nehmen Gestalt an.

Sonntag, 14. August 2011

038-015 Einen Rosenstock

Einen Rosenstock
überreichtest du mir.
Damals im Mai
war er noch
knospig
sah beinahe
mickrig aus.
Doch
es zeigten sich
nach und nach
rote warmtonige
Blüten
in einer Fülle
die ich nie
erwartet hatte.
Wenn leiser Wind
die Pflanze wiegte
fielen ältere Blüten
und segelten sachte
auf den Boden.
Liebevoll
schaute ich täglich
nach deinem
herrlichen Geschenk
bis der Herbst
die letzten Blütenblätter
herabwehte.
Wehmut
zog mir
durch das Gemüt
denn
auch unser Sommer
strebte dem Ende zu.
Nun
steht der Strauch
kalt und mahnend
vor mir
und ein
neuer Frühling
wird mir sagen
ob noch ein wenig
von unserer
einstigen Liebe
erhalten blieb.

Samstag, 6. August 2011

Donnerstag, 4. August 2011

030-021 Ich gab

Ich gab
aus mir
und ich
gab mich aus
verausgabte mich
beim Geben
wie beim Vergeben.

Montag, 13. Juni 2011

Sonntag, 12. Juni 2011

028-023 Ich befreite

Ich befreite
den Vogel
aus dem Käfig
und er flog
weit
weit weg
obwohl er mich
liebte
denn mein Entschluß
gab ihm
die Freiheit
die er
ersehnt hatte.

Sonntag, 5. Juni 2011

027-024 Ich würde gerne

Ich würde gerne
hüpfen
wie ein Kind
ausgelassen
und voll Wonne.
Doch Erwachsene
hüpfen nicht
wie Kinder
sondern nur
wie Erwachsene.
Ich weiß nicht
wie gehüpft werden darf
ich weiß nur
das ich
hüpfen will.

Sonntag, 29. Mai 2011

026-025 Der Augenblick

 

Ich laufe
bei strömendem Regen
draußen herum.
Der Tag
ist einer von dieser
trostlosen feuchtkalten Art.
An einer Ampel
muß ich lange
auf GRÜN warten
und beim Überqueren
der Straße
begegne ich DIR.
Nur ein Augenblick -
doch ich ahne:
DU könntest es sein!
Aber unsere ewige Hast
gibt uns keine Chance.
Du tauchst
unter
in der Menschenmenge
und der Regen
spült meine Einsamkeit
gleich mit
in den Rinnstein.

Sonntag, 8. Mai 2011

024-021 Komm

Komm
kleiner Schmetterling
zeichne
im Licht
kleine Muster
hüpfe lautlos
schwerelos
erkunde mich
wie auch ich
dein zierliches Flügelwerk
voll Bewunderung
in mich aufnehme.
Du bist
viel mehr
und viel größer
als ich
denn du bist
frei von Hemmnissen
und der Frage
ob ich dich liebte.

019-031 Ich liebte dich

Ich liebte dich
wie den
jungen Morgen
und den
besinnlichen Abend
wie das
frische Birkengrün
oder die
bunten
fallenden Blätter
wie sie
friedlich dahinsegeln.
Ich liebte dich
wie die tosende See
und den
plätschernden Bach
ja
ich liebte dich
wie alles
was schön
und Natur ist
ich liebte dich
wie ich dich
heute noch liebe.

Samstag, 16. April 2011

018-033 Ich dachte immer

Ich dachte immer
ich sei
nicht mutig.
Nun weiß ich es aber
denn
ich hatte
den Mut
mich anzuzweifeln.

Freitag, 15. April 2011

016-034 Ich schriebe dir

Ich schriebe dir
so gerne
noch einmal
die Noten
meiner Liebe
und der Sehnsucht
doch der Ort
der mich
gefangenhält
kennt
keine Liebe
keine Bekenntnisse
allenfalls
Verzeihen
und Vergessen.
So bin ich
Gefangene
einer Welt
die ich mir
selbst
gezimmert hatte
und jeder
Beweis von Liebe
würde der Zensur
zum Opfer fallen.

Sonntag, 10. April 2011

015-036 Schalte

Schalte
den Schmerz
nicht ab
bevor du ihn
nicht
durch und durch
verstanden hast!

Montag, 14. Februar 2011

013-039 Meine Hand

Meine Hand
möchte ich
dir reichen
doch dein Blick
wird prüfend
an mir hängen
ob ich denn
wert sei
ein Freund
zu sein
ich weiß
es ist
so schwer
Vertrauen
zu fassen
wenn das Leben
zerbrach
doch mein Lächeln
mag dir
Beweis werden
daß ich es
ernst meine
und vielleicht
wirst du spüren
daß mein Werben
nicht
leeres Gerede ist
sondern
begründet ist
in tiefem Leid
das mir selbst
widerfuhr.
Ich möchte
mich geben
nicht einfach
nur trösten.

Sonntag, 13. Februar 2011

012-020 Wolken

Wolken
malen Bilder
schreiben Botschaften
an den Himmel
nicht zu entziffern
und dennoch
ein Gruß
an mich.

Sonntag, 6. Februar 2011

Dienstag, 1. Februar 2011

007-038 Wenn ich

Wenn ich
nichts erwarte
bin ich
beherrschbar
durch mich selbst.
Wenn ich
zu viel erwarte
und außerhalb
meiner Kräfte bin
muß ich leiden
und nicht
deinetwegen
sondern nur
meinetwegen.

Sonntag, 30. Januar 2011

004-038 Ich glaube

Ich glaube
daß dein Bild
verblassen wird
irgendwann
viel später
jedoch
mein Glaube
ist eher stark
und die Zeit
die mir bleibt
nicht bekannt.

Samstag, 22. Januar 2011

003-045 Die Menge

Die Menge
des Glückes
bleibt immer gleich
nichts
kommt hinzu
nichts
geht verloren
doch es ist
in steter Bewegung
immer auf dem Wege
zu dir
und zu mir.

Sonntag, 2. Januar 2011

002-023 Strahlend stehen Osterglocken

Strahlend stehen Osterglocken
nun in Büscheln überall
wollen mich ins Freie locken
mit dem gelben Farbenschwall.
Glücklich schaue ich von Ferne
auf die leuchtendsatte Pracht
und wär' mittendrin so gerne
wenn Natur mir draußen lacht.
Doch für mich ist dieses Spiel
nur ein Flirt in meinem Denken
habe von der Lust nicht viel
kann mich nicht damit beschenken.
Aber dennoch fühle ich
Freude ohne alle Grenzen
und ich überliste mich
kann ja den Spaziergang schwänzen.
Durch die Fenster meiner Sinne
fühle ich der Schönheit Fülle
daß ich trotzdem noch gewinne
wenn auch in geschützter Hülle.
Und ich schaue voller Liebe
auf den Frühling unter mir
spüre Blüten und die Triebe
wie im Leben hier mit dir.