Sonntag, 5. Dezember 2010

051-001 Es hört

Es hört
nicht auf
dieses Denken
und Fühlen
immer mit dir
als Mittelpunkt.
Ich muß
meine Seele
immunisieren
um dem Sturm
meiner Gefühle
nicht nachzugeben
muß mich
gegen den Wind
stemmen
um endlich
ohne dich
zu leben.

Samstag, 4. Dezember 2010

050-002 Es ist nicht leicht

Es ist nicht leicht
zu verstehen
daß nichts
mehr ist
von dem
das ich
an dir
liebte.
Vorbei
ist es
doch ich
weiß nicht
wohin.
In alle Winde
wie Staub
verteilt
und vielleicht
an keinem
guten Platz.

Sonntag, 21. November 2010

049-003 Die Sterne

Die Sterne
am Himmel
möchte ich
sammeln.
Aber
das Schönste ist
daß ich sie
mit allen
teilen kann
ohne sie
aus ihrer Einheit
zu reißen.

Montag, 15. November 2010

048-004 Ich würde

Ich würde
ja gern
heute noch
glauben
daß dein Empfinden
Liebe war
doch
ich fühlte nichts
von deiner
Zuwendung
als ich sie
erhoffte.
Du ließest mich
Stück für Stück
allein
und als ich
ganz am Ende war
stelltest du dich
taub.

Sonntag, 14. November 2010

Sonntag, 7. November 2010

046-006 Mit meinem

Mit meinem
alten Leben
komme ich
kaum noch
in Berührung.
Ich sehe
selten jemanden
von damals
und wenn einmal
dann
nur diejenigen
die zu dir
keine Verbindung
haben.
Da ist der Wunsch
nach dem
alten Glück
und die Furcht
vor der Fortsetzung.
Und beides
zusammen
birgen das Chaos.

Samstag, 6. November 2010

Dienstag, 2. November 2010

044-008 Meine Liebe

Meine Liebe
zu dir
war
wie ein
geschmückter Osterbaum.
Hoffnungsvoll
bunt
und voller Bewegung
wie die
bemalten Ostereier
im lauen Wind.
Doch der Schmuck
hielt dem wetter
nicht stand
und die Eier
wie auch
mein Herz
liegen zerbrochen
um den Baum
herum.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

043-009 Dieses Leben

Dieses Leben
hinter Zäunen
und Beton
ist wie
gesiebt
durch einen Filter
empfunden.
Ich klettere
der Sonne entgegen
und der kleine Vogel hier
hüpft durch die Gitterstäbe
als wäre es
für alle
ein Kinderspiel.

Montag, 25. Oktober 2010

042-010 Wohin

Wohin
mag die Kraft gehen
wenn sie mich
verläßt
und wohin
die Liebe
sobald sie
geendet hat?
Es ist ja
nie wieder
das selbe erleben
wenn ich auch
irgendwann
vielleicht neu erblühe.

Sonntag, 24. Oktober 2010

041-011 Berührung

 

Es nützt nichts
daß du mir
immer versicherst
mich noch zu mögen
zu akzeptieren
und an mich
zu denken.
Ich weiß
daß du
weit entfernt bist
so weit zu denken
daß du mich
wirklich berührst.

Sonntag, 10. Oktober 2010

040-012 Eigentlich

Eigentlich
wollte ich
mein ganzes Leben
mit dir teilen
immer mit dir
in Verbindung bleiben.
Ich hatte dich
so sehr geliebt
ausreichend
unser beider Träume
zu nähren.
Es hatte nie
vorbei sein sollen.
Noch heute
kann ich mich
nur schwer
in mein Leben
ohne dich
einfügen.
Obwohl ich
seit langem
nicht mit Gewißheit
sagen kann
ob meine Liebe
zu dir
bestehen blieb
spüre ich
die Inhaltsarmut
meines jetzigen Daseins.
Und immer
wünsche ich
sehnlichst
daß du es wärest
der mich
mit Liebe umgibt.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

039-013 Dich

Dich
trage ich immer
bei mir
denn du bist
die Luft
die ich atme
mein Fühlen
und Denken
die Sehnsucht
und die Hoffnung
die Liebe
und der Traum.
Du bist alles
für mich
und immer
gegenwärtig
und wolltest du dich
auch trennen
kann ich
doch nicht
von dir gehen.

Montag, 4. Oktober 2010

038-014 Ich wollte

Ich wollte
keinen Krieg
wünschte mir
Frieden
Einigkeit
und Hilfe von dir
bei der
Bewältigung
schwerer Aufgaben.
Doch du mußt
Belästigung
empfunden haben
wenn ich
deine Grenzen
unkontrolliert
überschreiten wollte.
Und als ich
deine Gesetze
nicht hinnahm
hast du
das Feuer
gegen mich
eröffnet
und mich
verletzt
am Schlagbaum
liegenlassen.

Freitag, 1. Oktober 2010

Sonntag, 26. September 2010

Freitag, 17. September 2010

029-021 Eine schöne Frau

Eine schöne Frau
ist wie ein
Fliegenpilz.
Schön
und unantastbar.
Unerreichbar.

Mittwoch, 15. September 2010

028-022 Liebe

Liebe
ist das
was wie Spiel
aussieht
das Spaß macht
obwohl es nicht
spaßig ist
sondern
äußerst ernst
mit Spielregeln
die gelernt werden
sollten
weil aus dem Spiel
sonst
bitterer Ernst
werden könnte
was eigentlich
als ernsthaftes Spiel
gedacht war.

Montag, 13. September 2010

Sonntag, 12. September 2010

026-024 Niemand

 

Mach doch mal
etwas aus dir
höre ich dich
so oft sagen.
Ja heißt das denn
daß ich so
garnichts bin?

Freitag, 10. September 2010

Montag, 6. September 2010

023-026 Ich war

Ich war
mir selbst
niemals
so nahe
wie jetzt
nachdem du dich
entfernt hattest!

Sonntag, 5. September 2010

Freitag, 3. September 2010

021-028 Es hätte mir

Es hätte mir
nicht genützt
wenn andere
mich
aus dem Sumpf
aufgeweichter Wege
geangelt hätten
nein
ich selbst
mußte mir
die rettende Leine
zuwerfen!

Dienstag, 24. August 2010

019-030 Ich liebte dich

Ich liebte dich
mit all meiner Kraft
und als die
zu Ende war
ließest
du mich
mitten im Weg
stehen.

Montag, 23. August 2010

018-032 Du

Du
ich mag dich
schon lange
mochte nur
nichts sagen
und nichts zeigen
denn ob es
recht ist
wußte ich nicht.
Ich mag dich
ich habe dich gern
jetzt weißt du es
endlich.

Sonntag, 22. August 2010

017-045 Lieber Gott

Lieber Gott
du hast uns
Krankheit und Tod
gegeben
Angst und Trauer
Entbehrungen
jeder möglichen Art.
Du hast
uns allen
einen fertigen Lebensweg
vorbestimmt
an dem wir
nicht rütteln können
den wir im Großen
nicht zu ändern
vermögen.
Aber
neben allen diesen
schweren Dingen
zeigst du uns auch
wie schön
das Leben sein kann.
Liebe und Vertrauen
Freundschaft
ein unerwartetes Lächeln
von einem Fremden
entschädigen schon
wenn das Leben
ein härteres Spiel
getrieben hat.
Warum aber
ist es
so schwierig
zu erkennen
welche Aufgabe
wir im Leben
erfüllen sollen?
Mein Platz
ist mir
erst in letzter Zeit
bewußt geworden
aber bist du sicher
daß ich nun
genügend Zeit habe
deine Planungen
zu verwirklichen?

Freitag, 20. August 2010

016-033 Ich tanze

Ich tanze
noch immer
im Kreise
zu unserer Melodie
obwohl du
lange schon
die Lichter gelöscht
und bereits
die Türen
geschlossen hattest.
Von außen.

Samstag, 14. August 2010

015-035 Nichts

Nichts
ist vollkommener
als die Seligkeit.
Doch die
erlangt nur
wer sich
losgelöst hatte
von allem
materiellen Glück!

Mittwoch, 11. August 2010

013-038 Du

Du
ich möchte
neben dir
stehen
wenn du
traurig bist
und deine Welt
in Scherben liegt.
Ich möchte
mit dir tragen
dich entlasten
und auffangen
solltest du
fallen
weil der Schock
der Erkenntnis
tief geht.
Deine Tränen
könnte ich
trocknen
doch das
wollte ich nicht
denn sie sind
Ausdruck
deiner Not
und der Seele
wenn Worte
fehlen.
Du kannst dich
an mich lehnen
denn ich bin da
und gerade
stärker als du
habe die Kraft
dich zu stützen
und zu beraten
doch
ich will mich
zurückhalten
in meinem Eifer
denn
nur du allein
findest die Tür
zum eigenen Frieden.

Dienstag, 10. August 2010

012-019 Glück ist

Glück ist
kleinste Teilchen
der Freude
festzuhalten
und
voller Übermut
ein großes
daraus
zu formen.

Sonntag, 8. August 2010

009-047 Ich spielte

Ich spielte
Tauziehen
mit mir
doch dieses Spiel
war gar keines
denn es war
nichts als
bittere Wahrheit.

Freitag, 6. August 2010

007-037 Ich sollte

Ich sollte
anständig sein.
Das war
in Ordnung.
Ich sollte
mit aller Gewalt
anständig bleiben.
Das fand ich
gewaltig!

Donnerstag, 5. August 2010

Mittwoch, 4. August 2010

Sonntag, 1. August 2010

002-022 Alte Träume

Alte Träume führen mich
in die Zeit der frohen Jahre
rühren mich so inniglich
dort, wo ich Gedanken wahre.
Und ich schaue gern zurück
in die gute alte Zeit
sehne mich nach diesem Glück
das schon in der Ewigkeit.
Doch in meinem tiefen Sinn
spiele ich die selben Stücke
immer wieder zieht's mich hin
und ich schließe jede Lücke.
Denn, würd' ich das Fühlen meiden
wäre meine Seele kalt
und sie würde doppelt leiden
so erwärmt sie sich schon bald.
Auf der Bühne meines Lebens
spielen alle Charaktere
manchmal warte ich vergebens
daß die Rolle leichter wäre.
Doch so bin ich ganz zufrieden
mit der Vielfalt meiner Welt
jedes Dasein ist verschieden
wenn es uns in Atem hält.

Samstag, 31. Juli 2010

Freitag, 30. Juli 2010

Donnerstag, 29. Juli 2010

048-003 Wie

Wie
im Märchen
war es
mit dir
und besonders
am Ende
unserer zeit
als sich alles
auflöste
da ich spürte
daß wenig
Hintergrund
in deinem Gefühl
zu fühlen war.
Du spieltest
den Märchenprinzen
lange zeit
so perfekt
daß ich
nicht glauben konnte
in der Realität
zu leben.

Mittwoch, 28. Juli 2010

047-004 Wieviele

Wieviele
Wegwerf-Lieben
mag deine Müllkippe
fassen?
Ich jedenfalls
kann es
immer noch nicht
fassen
und stolpere
blind
in meinem Leben
umher.

Donnerstag, 22. Juli 2010

046-005 Ich versuche

Ich versuche
dir zu verzeihen
doch so einfach
scheint
es nicht
zu sein.
Mit dem Verzeihen
müßten auch
die Bilder
der Erinnerungen
aus mir
weichen
und das Verstehen
ist eine Sache
des Verstandes
und nicht die
des Herzens.
Gern würde ich
glätten
was aufgewirbelt ist
aber der Wunsch
braucht Zeit
um in Erfüllung
zu gehen.
In Gedanken
ginge ich
am liebsten
Hand in Hand
mit dir
doch
in der Wirklichkeit
wohl besser
nie mehr.

Dienstag, 20. Juli 2010

044-007 Die stummen Zeugen

Die stummen Zeugen
unserer Verbindung
sind verpackt
und gewaltsam
aus meinem Blick
geräumt.
Irgendwann
werde ich sie
wiedersehen
wenn ich es
ertrage
die glückliche Zeit
an mir
passieren
zu lassen.

Montag, 19. Juli 2010

043-008 Oft

Oft
habe ich
das Gefühl
das Leben
einer anderen
zu leben.
Ich wundere mich
beinahe
über deren Schwierigkeiten
kann nur
den Kopf schütteln
wenn ich fühle
was sie
vermißt.
Und wenn ich mich
hineingedacht habe
in ihre Traurigkeit
wache ich auf
und finde mich
im eigenen Leben wieder.
Es ist
als hätte ich
meine Last geteilt.
Mit meiner
unbekannten Schwester.

Sonntag, 18. Juli 2010

042-009 Wenn der Schmerz

Wenn der Schmerz
meinen Körper
verläßt
tritt Frieden
in mich ein.
Ich bin
sofort gewillt
mich zu versöhnen
genieße
das Gefühl
nicht kämpfen
zu müssen.
Und bis zur
nächsten Attacke
vergesse ich beinahe
wie sehr der Angriff
mich berührte
meine Grenzen
verletzte.
Doch sobald
ein neuer Schmerz
über mich
herfällt
fühle ich mich
wie im Krieg
spüre
wie Bomben
auf mich
niedergehen
und mein ganzer Körper
ist wie ein
Schlachtfeld
auf dem es
nur um Siege geht.
Der Verlierer aber
bin jedes Mal ich
denn
indem ich mich
betäube
schlage ich mich
mit den
eigenen Waffen.

Freitag, 16. Juli 2010

041-010 Weit entfernt

 

Nicht
von Bedeutung
sind unsere themen
heute.
Früher
haben wir
aus jeder
kleinen Begebenheit
ein großes Gespräch gemacht
das uns beiden
viel Gefühl
und Geborgenheit gab
und uns immer wieder
einander nahe brachte.
Heute
interessieren dich
meine Themen
nicht mehr.
Zu weit
klaffen
unsere Interessen
und unsere Leben
sind einander
so fern
daß sie sich
nicht mehr
berühren.

Donnerstag, 15. Juli 2010

040-011 Wenn du

Wenn du
mich noch liebst
sag' es mir
nie mehr.
Ich habe
keine Kraft
unser Spiel
fortzusetzen
dich wieder
hergeben zu müssen
und erneut
mit den Ängsten
umzugehen.
Noch einmal
die Leere
einer verlorenen Liebe
will ich nicht ertragen.

Mittwoch, 14. Juli 2010

039-012 Auf meiner Bühne

Auf meiner Bühne
spielst du
immer dieselbe Rolle
kommst niemals
ins Stocken
bist ausgeglichen
und liebenswert.
Gern würde ich
dich
außerhalb der Träume
in meine Arme
schließen
doch
immer dann
wenn ich dich
deutlich spüre
erwache ich
abrupt
aus dem Schlaf.

Montag, 12. Juli 2010

038-013 Jeder Tag

Jeder Tag
bringt
ein wenig mehr
Abstand
vom Schmerz
über meinen Verlust.
Ich halte schon aus
lange über die Beziehung
nachzudenken
ohne daß ich
von Trauer
geschüttelt werde
doch
die Resignation
Woche um Woche
ohne Nachricht
zu bleiben
vergrößert
auch den Abstand
zu dir
Meine fortdauernde
gefühlsmäßige Bindung
spannt das Band
zwischen uns
so stark
daß es
eines Tages
reißen muß.
Vielleicht
bist wenigstens du
damit erlöst.

Sonntag, 11. Juli 2010

Freitag, 9. Juli 2010

029-020 Ich begehre auf

Ich begehre auf
und leiste
Widerstand
gegen mich selbst
doch jedes
fallende Blatt
jede Vogelfeder
bringt mich
doch zurück
auf die Spuren
des Suchens
und Lernens.
Ich kann nichts tun
ich widerstrebe
und begehre auf
und eigentlich
ist es
zum Lachen
denn niemand
zwingt mich.
Ich bin es
die weiter will
so weit
bis ich
ohne großen Schmerz
leben kann.

Mittwoch, 7. Juli 2010

027-022 Ich durchdrang

Ich durchdrang
schwarze Mauern
denn ich
glaubte fest
an ein
farbiges Leben
hinter
den Grenzen!

Dienstag, 6. Juli 2010

026-023 Jahresende Jahresbeginn

 

Ich ziehe Bilanz
und sie geht
mal wieder nicht auf.
Wie immer eben.
Doch
mit aller Kraft
werfe ich
mein Jahresrad
wieder an.
Schwergängig ist es
weil mir
der Mut fehlt
mir helfen zu lassen.

Montag, 5. Juli 2010

024-023 Meine Art

Meine Art
zu lieben
ist nicht nur
positiv
fängt bei der Sehnsucht an
bahnt sich
den Weg
über Hingabe
Treue
und auch Kritik
und hört auf
wenn ich
zu schweigen beginne.
Schweigen aber ist
Resignation
und Resignation ist
Gleichgültigkeit.

Sonntag, 4. Juli 2010

023-025 Du

Du
bist mir
fremd
und dennoch
kein Fremder.
Ich
war dir nah
und blieb doch
ein Eindringling.

Samstag, 3. Juli 2010

Freitag, 2. Juli 2010

021-027 Ich machte mir

Ich machte mir
die Mühe
dich
durch und durch
kennenzulernen.
Es fiel mir
nicht schwer
dich zu erkennen
und zu
durchschauen
aber Panik
ergriff mich
sobald mir
bewußt wurde
daß ich mich selbst
überhaupt nicht mehr
kannte
obwohl ich doch
alles
über mich wußte.
Ich hatte wohl
irgendwann
meine Persönlichkeit
gelöscht
fand mich
nicht wieder.
Erst
als ich wagte
in den Listen
verlorenen Lebens
nach mir
zu schauen
fand ich mich
und nahm mich
glücklich
an die Hand!

Donnerstag, 1. Juli 2010

019-029 Meine Liebe war

Meine Liebe war
sich verströmend
wie der Duft
edlen Parfüms
schimmernd
wie eine Kiste
voller Edelsteine
und lebendig
wie Perlenstränge
bei denen sich
die einzelnen Kugeln
aneinanderreiben
immer in Bewegung
und in sanftem Rhythmus.
Ich hörte nie auf
mich zu bemühen
diese Liebe
zu erhalten
und zu vermehren
denn sie war
mein Leben
für eine lange Zeit.
Nichts
konnte mich bewegen
aufzugeben
oder sie
zu verringern
bis ich einsah
daß du
dieses Glück
nicht mehr wolltest.

Mittwoch, 30. Juni 2010

018-031 Ich liebte dich

Ich liebte dich
wie den
jungen Morgen
und den
besinnlichen Abend
wie das
frische Birkengrün
oder die
bunten
fallenden Blätter
wie sie
friedlich dahinsegeln.
Ich liebte dich
wie die tosende See
und den
plätschernden Bach
ja
ich liebte dich
wie alles
was schön
und Natur ist
ich liebte dich
wie ich dich
heute noch liebe.

Dienstag, 29. Juni 2010

017-044 Lieber Gott

Lieber Gott
warum
gibt es
ein Rassenproblem?
Ich verstehe nicht
warum
einige Menschen
allein
ihrer Hautfarbe wegen
ein chancenloses Dasein
führen
während andere
unter ihnen
oftmals
im Überfluß leben.
Ich glaube ja
daß du
für alles
eine Erklärung hast
aber ich bezweifle
daß deine Entscheidung
hier
einen Sinn macht.
Was ist es
das du uns
lehren wolltest
indem du
Menschen schufst
die äußerlich
so unterschiedlich sind?

Montag, 28. Juni 2010

016-032 Es ist

Es ist
so quälend
sich immer selbst
zurückzunehmen.
Ich möchte
gern einmal
schreien
um den Druck
aus meiner Seele
zu lassen
aber Schreien
gehört zu
einer anderen Generation
und mehr noch
zu einer anderen
Bildungsklasse.
So bleibt
der Druck
bis ich platze
und danach darf ich
endlich schreien
doch meistens ist das dann
in der Isolation.

Sonntag, 27. Juni 2010

015-034 Ein Bißchen

Ein Bißchen
Liebe
ein Hauch
Wärme
ein Stäubchen
Frohsinn
und ein Krümelchen
Vertrauen
machen Nester
zu Paradiesen.
Nichts fehlt mehr
zum vollkommenen Glück.

Donnerstag, 24. Juni 2010

013-037 Ich empfinde

Ich empfinde
Gelassenheit
jeden Tag
etwas mehr
es geht langsam
voran
doch es gibt Gefühle
der Wärme
des Glücks
und
guter Erinnerung.
Ich gefalle mir schon
und leide nicht mehr
wie damals
in der Zeit
der Verirrungen.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Montag, 21. Juni 2010

Sonntag, 20. Juni 2010

007-036 Ich war ein Kind

Ich war ein Kind
und konnte nicht
sprechen.
Ich konnte nur
Laute von mir geben
Krächzen
Röcheln
und ähnliches.
Niemand
verstand meine Sprache
außer denen
die mich liebten.
Ich wußte nicht
wie es wäre
sprechen zu können
ich äußerte mich
vielfach anders.
Doch auf dem OP-Tisch
sollte ich singen
zur Probe
um den Schaden
zu ermitteln.
Ich begriff
was man
von mir wollte
doch ich war
kein Kind
wie andere
und ich versank
beinahe
vor Scham
denn ich wußte
was ich nicht konnte.
Ich schämte mich
war sicher panisch
und sang dennoch.
Ich war brav
wie die nächsten
vierzig Jahre.

Samstag, 19. Juni 2010

004-036 Nie mehr

Nie mehr
du und ich
kein wir
und nicht uns.
Nie mehr
vollkommenes Glück.

003-043 Dem Glück

Dem Glück
kannst du nicht
nachlaufen
es läßt sich
nicht einholen.
Es ist nicht
zu erkämpfen
und nicht
zu besiegen
und auch nicht
zu überlisten.
Es kommt nur
von allein
und nur dann
wenn die Zeit
reif ist.

Donnerstag, 17. Juni 2010

002-021 Frühling

Frühling ist in meinem Herzen
und in meinem tiefen Sinn
nimmt ein Teil der Sehnsuchtsschmerzen
trägt die Liebe zu mir hin.
Alles, was die Augen sehen
ist mir zwar Vergangenheit
doch mein Fühlen bleibt bestehen
hoffentlich für alle Zeit.
Täglich muß ich stillehalten
Wahrheit von den Träumen trennen
und mir selbst die Treue halten
nicht in Trauer mich verrennen.
Denn es läuft ja immer weiter
dieses Leben, das geschenkt
manche Tage sind auch heiter
wenn man an die Liebe denkt.
Und im Laufe vieler Jahre
spielt das Auf und Ab sich ein
Glück ist, was ich mir bewahre
sei es auch so winzig-klein.
Es ist nämlich meine Sache
wie mein Lebensring verläuft
ob ich glücklich bin und lache
oder sich das Leiden häuft.
Und nun spüre ich das Glück
wie es sich schon in mir regt
schaue noch einmal zurück
was mich damals so bewegt.
Neue Hoffnung bringt die Sonne
und das Blühen um mich her
tauche tief in diese Wonne
nun ist manches nicht mehr schwer.

Mittwoch, 16. Juni 2010

049-001 Liebe ist

Liebe ist
etwas
von sich abzugeben
das man
eigentlich
selbst noch brauchte.
Doch
durch das Teilen
und Schenken
vermehrt sich
der Schatz
der Gedanken
und Gefühle
und der Topf
der positiven Elemente
füllt sich
immer mehr.
Jeder nimmt sich
was er gern hätte
und was er braucht
zum Leben
und Glücklichsein.
Doch sobald
nur genommen
und nicht mehr
gegeben wird
leert sich
auch dort
die Fülle
und die Vielfältigkeit
und das System
bricht hoffnungslos
zusammen.

Dienstag, 15. Juni 2010

048-002 Häufig

Häufig
schaue ich
zu dem Platz
an dem wir uns
zuletzt sahen.
Und manchmal
fühle ich etwas
das ich
nicht sehen kann.
Dich.

Montag, 14. Juni 2010

047-003 Du degradierst

Du degradierst
dein Leben
zu einem Leasing-Geschäft.
Immer
wenn ein Modell
abgeritten war
Beulen
und Rost
es unflott machten
hast du
es einfach abgestellt
und bist
mit einer
neuen Eroberung
davongebraust.

Sonntag, 13. Juni 2010

046-004 Ich bin

Ich bin
nicht ich
und du
bist nicht du.
Doch
wir waren wir
vor langer Zeit
als ich noch
glaubte
ich zu sein.
Heute
glaube ich
nichts mehr
und niemand
wird mich such
bevor ich mich
nicht gefunden habe.

Mittwoch, 9. Juni 2010

044-006 Deine Zärtlichkeit

Deine Zärtlichkeit
vermisse ich
die Stimme
so männlich
mit dem Timbre
voll Wärme
und Charme.
Ja
ich vermisse dich
denn immer noch
fühle ich etwas
zwischen uns.
Und du
ahnst es nicht
und weißt es
auch nicht
und jeden Tag
muß ich
ohne dich
leben
und trotzdem
glücklich sein.
Vieles
wäre leichter
hätte ich
deine Zuneigung
wie einst.

Freitag, 4. Juni 2010

043-007 Manchmal

Manchmal
wünsche ich mir
Geschenke
die nicht alltäglich sind.
Gefühle
der Geborgenheit
Zufriedenheit
und Trost
Zärtlichkeit
Verständnis
und immer wieder
Frieden.
Meine Wünsche
aber scheinen
unglaublich
zu sein
denn sie werden
viel zu selten
erfüllt
und wenn
dann nur
einzeln
ohne Berücksichtigung
der anderen.
So kommt es
daß ich mir
immer wieder
selber
über die Haare
streichel
und ich wundere mich
wieviel mir das gibt.

Donnerstag, 3. Juni 2010

042-008 Wann endlich

Wann endlich
lerne ich
mit Schmerzen
jeder Art
umzugehen
sie anzunehmen
wie einen
guten Bekannten?
Warum nur
will ich ihn
sofort bekämpfen
wenn er
auftaucht?
Ich sollte ihn
als eine Botschaft
ansehen
ihn für mich
nutzen
denn wenn
der Schmerz
langsam nachläßt
fällt mir ein
daß er mir
etwas sagen wollte
aber
wieder und wieder
schneide ich ihm
das Wort ab.

Mittwoch, 2. Juni 2010

041-009 Belanglos

 

Immer
wenn du mich
anrufst
weckst du in mir
ein altes Begehren
und Träume von früher.
Und wenn wir uns
unterhalten
oder uns sehen
werden in letzter Zeit
nur noch
Belanglosigkeiten
ausgetauscht.
Das, was wir
heute besprechen
kann ich auch
mit jedem anderen.
Es tut weh
zu spüren
daß alles Besondere
zwischen uns
nicht mehr existiert.
Unsere Liebe
wurde systematisch
verringert
bis sie demnächst
nur noch
ein Schatten sein wird.

Dienstag, 1. Juni 2010

040-010 Mein Leben

Mein Leben
zerbrach
als du
aus unserer
Gemeinsamkeit
ausgestiegen bist.
Die neue Situation
nahm mir
den Atem
die Kraft
mein neues Leben
auszuhalten.
Niemand
ist seither
in meine
Persönlichkeit
so sehr eingedrungen
wie du.

Montag, 31. Mai 2010

039-011 Wo bist du

Wo bist du
wenn du mir
in meinen Träumen
erscheinst
und meine Gedanken
am Leben
erhältst?
Mal bist du
fern
und dann wieder
nah
und deine Stimme
streichelt mich
in tiefem Schlaf.

Sonntag, 30. Mai 2010

038-012 Manchmal

Manchmal
stelle ich mir vor
du würdest
mich anrufen
wie früher
und
um ein Wiedersehen
bitten.
Ich ertappe mich
wie ich
ganz anders
reagiere
kenne mich nicht wieder
in meinem Verhalten.
Ich weiß
ich darf nicht
zustimmen
aber es stimmt mich
traurig
daß ich
meine wahren Gefühle
und meine Träume
verleugnen müßte
nur um
mein Leben
nicht wieder
zu gefährden.
Ich spüre
meine Veränderung
schmerzlich
denn mein Wesen
ist eher Verzeihen
und Hingabe
wenn noch
genügend Gefühl
vorhanden ist.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mittwoch, 26. Mai 2010

030-018 Fange nicht an

Fange nicht an
mir zu
mißtrauen
suche dir sonst
eine andere Miß
mit der du dich
trauen kannst!

Dienstag, 25. Mai 2010

029-019 Ich lebe

Ich lebe
in starken Lernprozessen
muß lernen
und an mir selbst
arbeiten.
Ich bin entsetzt
über die Mühe
und den
starken Druck
gebe alle Kraft
in meine Pflicht.
Es ist faszinierend
mich selbst
kennenzulernen
bin mir
Vater und Mutter
mit Liebe
und Strenge
Forderungen
und Verzicht.
Ich nehme hin
was mit mir geschieht
doch keiner weiß
wie schwer
es ist
sich selbst
an die Leine
zu nehmen
sich selbst
häufiges Knurren
zu verbieten
und Bellen
ja, bellen
darf ich
eigentlich
gar nicht.
Und ich belle
trotzdem
bin gespannt
was ich dazu sage!

Sonntag, 23. Mai 2010

028-020 Ich fand

Ich fand
den Weg
nach Hause
bei gelöschten Laternen
ohne Energie
mit eisernem Willen
und brennendem Wunsch.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

026-022 Ein bißchen Neid

 

Ich bin
entsetzt
über
deinen Leichtsinn
und habe
doch
nur Angst
selbst
zu kurz zu kommen.

Dienstag, 18. Mai 2010

024-022 Sieh

Sieh
mich an
erkunde mich
vermische dich
mit mir
und wenn du
heimlich
meine Träume träumst
dann bist du
vielleicht
ein wenig
mein.

Freitag, 14. Mai 2010

Donnerstag, 13. Mai 2010

Dienstag, 11. Mai 2010

Montag, 10. Mai 2010

019-028 Manchmal

Manchmal
brauche ich sie noch
meine Clowns-Maske.
Bei Auftritten
in der Menge
ist sie mir
unentbehrlich
könnte nicht atmen
und nicht leben
inmitten
der Normalität
der anderen.
Ich spüre
daß ich
noch anders bin
doch
ich übe
die Anpassung.

Sonntag, 9. Mai 2010

018-030 Ich liebte dich

Ich liebte dich
mit all meiner Kraft
und als die
zu Ende war
ließest
du mich
mitten im Weg
stehen.

Freitag, 7. Mai 2010

017-043 Lieber Gott

Lieber Gott
warum
siehst du
eigentlich zu
während
Millionen Menschen
und Tiere
hungern
und sterben müssen?
Ich kann
nicht glauben
daß du dich
an dem Elend
erfreust
aber wenn
die Gesetze
der Natur
es schon verlangen
daß der Kreislauf
eingehalten wird
warum
muß dann
das Leben derer
die dieses Schicksal
erleiden
so qualvoll sein?

Donnerstag, 6. Mai 2010

016-031 Sag einfach

Sag einfach
Hallo
zu mir
sollten wir
zusammentreffen.
Mehr nicht
denn auch ich
könnte nur
mit Hallo
antworten.
Mehr
ist nicht mehr möglich.

Dienstag, 4. Mai 2010

015-033 Ich wollte

Ich wollte
ich wäre
ein Vogel
könnte frei sein
und fliegen
lachend
einfach davonfliegen
wenn das Leben hier
mich zu hart fordert.

Sonntag, 2. Mai 2010

013-036 Ich wollte

Ich wollte
aufsteigen
aus den Gräben
doch
vielleicht war
ich es selbst
die sich
gnadenlos
auf die Finger trat!

Donnerstag, 29. April 2010

012-017 Die Wahrheit

Die Wahrheit
ist nur
eine Ahnung
wenn überhaupt
und sobald
sie bewußt wird
kannst du sie
nicht mehr nutzen.
Denn
in der Welt
des Bewußten
verliert
die Wahrheit
alle Scheu.

Mittwoch, 28. April 2010

009-045 Du

Du
wenn du
Frieden willst
dann fange du doch
damit an
vielleicht
ziehen andere nach.
Vielleicht.

Dienstag, 27. April 2010

007-035 Ich wollte nicht

Ich wollte nicht
auf vorgeschriebene Wege
ich hatte
eigene Spuren
ich wollte Freiheit
und Abenteuer
ich wollte
nicht sein
wie alle anderen
wollte sein
wie ich
unverwechselbar.
Leider
verstand mich
niemand
und ich
stellte mich
freiwillig
der Unfreiheit
vergitterte
meine Seele
obwohl ich sonst
kontaktfreudig war.
Ich durfte nichts
was nichts wert war
oder riskant
zu leidenschaftlich.
Ich kann nicht
spießig sein
nicht gutbürgerlich
es machte mich
verrückt
ich wollte
einmalig sein
so wie du
wie ihr
und alle die
die sich nicht scheuten
sich Freiheit
einfach zu rauben.
Doch dazu
war ich
zu
bürgerlich.

Freitag, 23. April 2010

005-035 Wozu

 

Wenn du mich
haben willst
mußt du
ganz anders werden.
Sagte die Frau.
Und der Mann
veränderte sich
zusehends.
Er machte Überstunden
bemühte sich um
Beförderung
belegte einen Rhetorikkurs
und sprach plötzlich
eine ganz andere Sprache.
Da wollte die Frau
ihn nicht mehr
weil sie ihn nicht mehr erkannte.

Donnerstag, 22. April 2010

004-035 Tausend Meilen

Tausend Meilen
wollte ich
gehen
barfuß
in staubiger Hitze
wären mir
am Ende
deine Arme
gewiß.

Mittwoch, 21. April 2010

003-042 Das Glück

Das Glück
ist immer aktiv
und lebendig
auf der Suche
nach Landeplätzen
doch es hat
viele Gesichter
und wie oft
habe ich es schon
nicht erkannt!

Dienstag, 20. April 2010

002-020 Zieht der Frühling

Zieht der Frühling in das Land
bringt er mir ein stilles Glück
und Gefühle, so bekannt
in mein leeres Herz zurück.
Friedlich strahle ich von innen
mit dem Puls der Harmonie
möchte mich auf dich besinnen
singe deine Melodie.
Wehmut schleicht sich in die Worte
wenn sie von den Lippen geh'n
fühle mich an anderm Orte
gern würd' ich dich wiederseh'n.
Doch mir bleiben nur die Noten
die mein altes Leben sang
und die kleinen Frühlingsboten
hier auf meiner Fensterbank.
In den Gärten meiner Straße
blühen schon die Osterglocken
in verführerischem Maße
so, als wollten sie mich locken.
Arm in Arm in meinen Träumen
wandern fröhlich wir dahin
möcht' Gefühle nicht versäumen
denn auch sie sind voller Sinn.

Montag, 19. April 2010

Freitag, 16. April 2010

047-002 Wenn

Wenn
aus Liebe
Gleichgültigkeit
geworden ist
frage ich mich
wie aus Zuneigung
jemals Liebe
werden konnte!

Dienstag, 13. April 2010

046-003 Freiheit

Freiheit
war für mich immer
der kleine Vogel
der singt
wann er will
sich aufplustert
und mir
lachend
davonfliegt.
Oder hat
auch er
nach Plan
zu fliegen?

Sonntag, 11. April 2010

044-005 Taub

Taub
bin ich
geworden
auf dem Ohr
für die Liebe.
Zarte Schwingungen
und leise Töne
kommen
nicht mehr an.
Du müßtest
brüllen
um mich
mit Worten
im Flüsterton
zu erreichen.
Und wer
vertrüge schon
Geschrei
bei der Frage
nach Liebe
wenn unter ihm
bereits
der Boden
erzitterte?

Donnerstag, 8. April 2010

043-006 Liebe

Liebe
möchte ich geben
mehr noch
als empfangen
denn das Geben
und Schenken
gibt so viel
zurück
und viel mehr
sollten das
einmal versuchen.

Mittwoch, 7. April 2010

042-007 Im Dunkel

Im Dunkel
der Schmerzen
fühle ich
nur noch
Hilflosigkeit
Wut und Enttäuschung.
Panik
kämpft um den
ersten Platz
in meinem Gefühl
alle Vernunft
ist ausgeschlossen
und der Gedanke
daß der Schmerz
mich nie mehr
verläßt
treibt mich
derart in die Enge
daß ich mich
nicht scheue
auf dem Höhepunkt
des Chaos'
den Tod
als Ausweg
zu sehen.

Sonntag, 4. April 2010

041-008 Alte Träume

 

Tausendmal
wollte ich
dich lieben
ein Leben lang
an deiner Seite stehen.
Leider
ist nichts daraus geworden.
Doch
was wir jetzt
daraus gemacht haben
habe ich mir nie
träumen lassen.
Zu wenig für mich
und wohl immer noch
zuviel für dich.
Es sollte besser
ganz aufhören
damit wir
den winzigen Rest
noch retten können.

Samstag, 3. April 2010

040-009 Nie

Nie
hatte ich
jemand gekannt
wie dich.
Du warst
mein Spiegelbild
hast mich
ein Ganzes
werden lassen.
Durch dich
erkannte ich mich
war mir
sehr nahe.
Bis der Spiegel
zerbrach
war ich
mir selbst ein Wunder.

Donnerstag, 1. April 2010

039-010 O

O
könnte ich dich
entführen
in mein Gedankenhaus
wo alle Uhren
im Takt
der Liebe
schlagen
und das Öffnen
der Türen
Rückkehr bedeutet
würde ich
auf dem Herd
meiner Sehnsucht
ein feuriges
Willkommenssüppchen
erwärmen.

Mittwoch, 31. März 2010

038-011 Kurz

Kurz
nach unserer Trennung
war mir
noch gar nicht
bewußt
daß wir
einander
nie wiedersehen würden.
Ich wußte
nicht einmal
daß wir
getrennt waren
denn
niemand hatte
entsprechende Worte gesagt.
Nachdem
ich nichts mehr
von dir hörte
wurde mir
mit jedem Tag
ein wenig klarer
daß du mich
verlassen hattest.
Dieser wortlose Abgang
hat mich
in tiefe Verzweiflung
gestürzt
ich kann
immer noch nicht
glauben
daß du so
entschieden hattest.
Niemals mehr
werde ich
so lieben
denn
mein Schutzengel
braucht auch einmal
Urlaub.

Dienstag, 30. März 2010

Montag, 29. März 2010

030-017 Ich greife

Ich greife
nach dem Regenbogen
male Noten
wie es mir gefällt
und spiele
in Gedanken
die zauberhafte
Farbenmelodie.

Sonntag, 28. März 2010

029-018 Ich fühle noch

Ich fühle noch
den Druck
deiner Arme
den Klang
deiner Stimme
ich bin noch
bei dir
habe noch Wünsche
und Träume
auf dich bezogen
doch die Gewißheit
um das Ende
macht mich traurig
und machtlos
denn du kannst
nichts von dem geben
was ich mir
so sehr erträume.

Samstag, 27. März 2010

028-019 Puppen

Puppen
zeigen keinen Zorn
und wehren sich
nicht
sind stumm
lächeln
mit starrer Miene
wo doch
auch sie
resignieren könnten!

Freitag, 26. März 2010

027-020 Ich flocht

Ich flocht
in Gedanken
an goldenen Zöpfen
obwohl
mein Haupt
mit Pech
und Dreck
besudelt war!

Donnerstag, 25. März 2010

026-021 Mut

 

Ich möchte
endlich einmal
über meinen Schatten
springen
und bei jedem Versuch
stolpere ich
und lege mich daneben.

Mittwoch, 24. März 2010

024-021 Komm

Komm
kleiner Schmetterling
zeichne
im Licht
kleine Muster
hüpfe lautlos
schwerelos
erkunde mich
wie auch ich
dein zierliches Flügelwerk
voll Bewunderung
in mich aufnehme.
Du bist
viel mehr
und viel größer
als ich
denn du bist
frei von Hemmnissen
und der Frage
ob ich dich liebte.

Dienstag, 23. März 2010

023-023 Meine Art

Meine Art
zu lieben
ist nicht nur
positiv
fängt bei der Sehnsucht an
bahnt sich
den Weg
über Hingabe
Treue
und auch Kritik
und hört auf
wenn ich
zu schweigen beginne.
Schweigen aber ist
Resignation
und Resignation ist
Gleichgültigkeit.

022-024 Nichts beruhigt mehr

Nichts beruhigt mehr
als die Gewißheit
Zeit zu haben.

Montag, 22. März 2010

021-025 Ich sehnte mich

Ich sehnte mich
so sehr danach
Sehnsüchte
zu erfüllen
daß ich
auf dem Wege
dorthin
die kleinen Zeichen
des Glücks
nicht mehr
wahrnahm.
Ich hatte nur
eine Vorstellung
die ich
unbedingt
erreichen wollte
und war mir
nicht bewußt
nur halb
zu leben.
Ich war amputiert
ohne
davon zu wissen
doch es gab
durchaus
gute Tage
für mich
aber
ich rannte Zielen
hinterher
denen ich
nicht gewachsen war.
Ich wäre nie
angekommen
hätte mich
stets auf Reisen
befunden
wäre ich nicht
beinahe umgekommen
im Chaos
meiner Hoffnungen.
Ich bin dabei
Leben zu lernen
und wirklich
es ist wunderschön.

Sonntag, 21. März 2010

019-027 Ich wollte

Ich wollte
der Sehnsucht
entkommen
und geriet dabei
in den Strudel
der Hoffnungen!

Samstag, 20. März 2010

018-029 Meine Liebe war

Meine Liebe war
sich verströmend
wie der Duft
edlen Parfüms
schimmernd
wie eine Kiste
voller Edelsteine
und lebendig
wie Perlenstränge
bei denen sich
die einzelnen Kugeln
aneinanderreiben
immer in Bewegung
und in sanftem Rhythmus.
Ich hörte nie auf
mich zu bemühen
diese Liebe
zu erhalten
und zu vermehren
denn sie war
mein Leben
für eine lange Zeit.
Nichts
konnte mich bewegen
aufzugeben
oder sie
zu verringern
bis ich einsah
daß du
dieses Glück
nicht mehr wolltest.

Freitag, 19. März 2010

017-042 Lieber Gott

Lieber Gott
warum
läßt du
eigentlich zu
daß wir Menschen
die Erde
zerstören?
Kannst du nicht
eingreifen
oder willst du
es nicht?
Diejenigen
die unseren Planeten
systematisch
in den Bankrott
treiben
müssen doch später
gar nicht mehr
darunter leiden.
Erst
wenn viele Generationen
Raubbau
an der Natur
betrieben haben
zeichnet sich
ein Ergebnis
deutlich ab.
Dann werden aber
alle Erkenntnisse
keinen Nutzen
mehr bringen.

Donnerstag, 18. März 2010

016-030 Küß mich

Küß mich
sagte ich
o, küß mich
doch
wieder einmal
meintest du
es sollte
mehr sein.

Mittwoch, 17. März 2010

015-032 Damals

Damals
trug ich
eimerweise
Streicheleinheiten
mit mir herum
schöpfte
mit vollen Händen
und gab
immer nur
nach allen Richtungen.
Ich wollte
soviel Liebe
und Freude geben
wie möglich.
Heute stecke ich
ausgesuchten Personen
kleine Beutelchen
mit meinen Gefühlen zu
und je kleiner
meine Gebinde sind
desto skeptischer
scheint
der Empfänger!

Dienstag, 16. März 2010

013-035 Ich denke

Ich denke
an dich
voll Wehmut
und Liebe
spüre altes Fühlen
als sei es
neu
sehne Harmonie herbei
anstatt Haß und Rache
zu sprühen.
Da ist noch
etwas
das für mich
offen ist
etwas Ungeklärtes
ich kann
das Buch
unserer Zeit
nicht abschließen
und daher
vielleicht nie
aus der Hand legen.

Montag, 15. März 2010

012-016 Der Griff

Der Griff
hinter die Sehnsucht
ist die Wirklichkeit
das Erlebnis.
Die Wahrheit
findest du
dort
noch lange nicht.

Sonntag, 14. März 2010

009-044 Es stimmt nicht

Es stimmt nicht
daß ein einzelner
nicht verantwortlich ist
für den
ersehnten Frieden
der Welt.
Jeder
ist für sich
entscheidend
wenn er sich nur
für das Glück aller
entscheiden wollte!

Samstag, 13. März 2010

007-034 Ich kämpfte

Ich kämpfte
mein Leben lang
obwohl ich
eigentlich friedlich war
doch ich kämpfte
um Freizeit
um Freiheit
zerrte an der Leine
durchbiß das Kettenhemd
und entledigte mich
der Fußketten.
Ich schaute
aus Fenstern
die nicht vergittert waren
sah die Freiheit
vor der Tür
und konnte nichts
davon nehmen.
Ich lebte
in einer eigenen Welt
lebte hinter
Sicherheitsglas
aus Angst
aus Furcht
und um mich
zu schützen.
Ich weiß nicht
wovor
und warum.

Freitag, 12. März 2010

005-034 Seifenblasen

 

Zerbrechliche Gebilde
schillernder Farbigkeit
in steter Bewegung.
Beneidenswerte Leichtigkeit
dem jeweiligen Wind
ergeben.
Durch dich geboren
in Form und Richtung
deinem Wollen
unterworfen.
Immer zu mehreren
davonschwebend
im Strudel
beglückender Farbenlust
tänzelnd
im Taumel
ungezielter Glückseligkeit.
Wie ein zärtliches Wispern
beim Abflug
und immer noch
wie ein Hauch
wenn die
gläserne Wonne
zerbricht.
Schönheit
aus Freude geboren
und ohne Wiederkehr.

Mittwoch, 10. März 2010

Dienstag, 9. März 2010

003-041 Ich warf

Ich warf
das Glück
weit weg
weil die Reste
einstiger Fülle
mich erschreckten
und immer wieder
entmutigten.

Montag, 8. März 2010

002-019 Wenn der Herbst

Wenn der Herbst die Straßen fegt
und durch Blätterberge rauscht
Wachstum sich zur Ruhe legt
die Natur ihr Kleid getauscht
ist es Zeit für alte Träume
und bei Kerzenschein zu lauschen
wie die Böen hohe Bäume
und die Stürme Wolken bauschen.
So ist jeder in Gedanken
und in Wünsche eingetaucht
wo es weder Schloß noch Schranken
für die Phantasie gebraucht.
Bei der Kerze hellem Schein
und im Schoße dieser Stunden
geh'n Gedanken in mich ein
die ich lange nicht empfunden.
Still geh' ich noch etwas weiter
träume mich in alte Zeiten
mein Gemüt wird wieder heiter
und nun wirst du mich begleiten.

Sonntag, 7. März 2010

047-001 Da

Da
ist nichts mehr
das mich
aus den Träumen
reißt
kein Telefon
und keine Vorfreude
aber
auch keine Angst
irgendwann
verlassen
zu werden
nicht mehr gefragt
oder
gut genug
zu sein.
Ein Zustand
der durchaus
Vorteile bietet
aber
arm an Gefühl ist.

Samstag, 6. März 2010

046-002 O, meine alte Welt

O, meine alte Welt
laß mich
noch einmal
schauen
den alten Glanz
erleben
und danach
Türen öffnen
in die Welt
der Wirklichkeit.
Oder lieber
in die Wirklichkeit
der Welt?

Freitag, 5. März 2010

Donnerstag, 4. März 2010

044-004 Und wäre ich

Und wäre ich
ein kleiner Vogel
ich würde
fliegen
zu dir
in dein Nest
deine Geborgenheit
würden unsere Körner
gemeinsam picken
und jede Minute
genießen.
Lieder der Sehnsucht
im Duett
mit dir.

Mittwoch, 3. März 2010

043-005 Liebe ist

Liebe ist
etwas
von sich abzugeben
das man
eigentlich
selbst noch brauchte.
Doch
durch das Teilen
und Schenken
vermehrt sich
der Schatz
der Gedanken
und Gefühle
und der Topf
der positiven Elemente
füllt sich
immer mehr.
Jeder nimmt sich
was er gern hätte
und was er braucht
zum Leben
und Glücklichsein.
Doch sobald
nur genommen
und nicht mehr
gegeben wird
leert sich
auch dort
die Fülle
und die Vielfältigkeit
und das System
bricht hoffnungslos
zusammen.

Dienstag, 2. März 2010

042-006 Wie schön

Wie schön
daß du
endlich wieder
lebst
und nicht mehr
im Dunkel
der Erde
steckst
denn du warst ja
kaum noch
zu sehen
niemand
kannte dich
niemand
wußte
daß du
noch unter uns warst.
Am eigenen Schopf
zogst du
dich heraus.

041-007 Zügel

 

Ungezügelt
war mein Begehren
nach dir
mein Appetit
nach deinem Körper
und mein
Glück
wenn ich dich sah.
Heute
habe ich mir
Zügel angelegt
damit meine Sehnsucht
Grenzen erhält
der Appetit
mich nicht frißt
und mein Begehren
nicht mehr schreit.
Irgendwie
kommt aber
der Gedanke
in mir auf
daß unsere Bekannschaft
nicht mehr
die alte ist.

Montag, 1. März 2010

040-008 Du nahmst mich

Du nahmst mich
an die Hand
zeigtest mir
die Schönheit
der Farben
Natur
die ich vorher
nicht sah
und Klänge
die mich wiegten.
Als ich
genug gelernt hatte
nahmst du dir
eine andere Schülerin.

039-009 Ohne dich

Ohne dich
ist die Sonne
verdeckt
die Sterne
wie gleißende
Metallspitzen
und der Mond
eine fahle Scheibe.
Meine Traurigkeit
läßt das Grün
der Wälder welken
die Meere verdunsten
und die Flüsse
versiegen.
Ohne dich
ist das Leben
eintönig
wie der
neblige Morgen
an dem ich
meine Hoffnung
auf Liebe
begrub.

Sonntag, 28. Februar 2010

038-010 Ich bin

Ich bin
traurig
dich
an meiner Seite
verloren
zu haben.
Du
hast dir
sicher
andere Freunde
gesucht
die weniger
anstrengend sind.
Ich
hatte dich
überfordert
mehr erwartet
als du
geben konntest.
Mein Gefühl
für dich
und unsere Zeit
ist immer noch
sehr intensiv
läßt mich
nicht los
und immer dann
wenn ich träume
kann ich
dich erkennen
wie du damals warst.
Du bist
ganz nah
so nah
wie du
nie sein wolltest.
Dann
gehörst du
zu mir
mein Fühlen
ist mit deinem
verschlungen.
Und
wenn ich mich
sattgeträumt habe
lebst du
wieder getrennt.

031-015 Wahre den Frieden

Wahre den Frieden.
Er umgibt dein Sein ewig.
Alles  kommt von dort.

Samstag, 27. Februar 2010

030-016 Du warst

Du warst
alles
für mich
das Meer
und der Wind
der Himmel
das Glück
und die Freude.
Du warst
in meiner Liebe
alles geworden
und alles
ist eben
zu viel!

029-017 Du kamst

Du kamst
in mein Haus
und kamst
in mein Herz
du warst
in meinem Sinn
unter meiner Haut
warst Morgen
und Abend
für mich
Tag
und Traum.
Du konntest
dich lösen
ich habe es
bis heute
nicht geschafft.

Freitag, 26. Februar 2010

028-018 Ich schlug

Ich schlug
der Puppe
ins Gesicht
und spürte Schmerz
an eigener Haut.

027-019 Unter

Unter
meinen Röcken
warst du
sicher
ein Kronprinz
in Vorbereitung
gespannt
in den Startlöchern!

Donnerstag, 25. Februar 2010

026-020 Mein Mann

 

Er soll schön sein
er soll reich sein
er soll jung sein
er soll erfahren sein
er soll nett sein
er soll klug sein
er soll witzig sein
er soll erfolgreich sein
er soll treu sein.
Ich gehe
ins nächste Geschäft
und lasse mir
Marionetten zeigen.
Er wird mein sein.
Er wird mein.
Er wird.
Er
und ich.
Er wird höflich sein.
Sonst nichts.

024-020 Vertane Zeit

Vertane Zeit
einfach zu vergessen
und sich
eine andere
bessere
daraus zu machen
wäre ein Wunsch
wenn auch
ein unerfüllbarer.

Mittwoch, 24. Februar 2010

023-022 Sieh

Sieh
mich an
erkunde mich
vermische dich
mit mir
und wenn du
heimlich
meine Träume träumst
dann bist du
vielleicht
ein wenig
mein.

022-023 Wer den Bestand

Wer den Bestand
einer Liebe
in Frage zu stellen wagt
hat schon gewonnen.

Dienstag, 23. Februar 2010

021-024 Am Anfang

Am Anfang
hatte ich
meine Krankheit
angefeindet
sie bespuckt
und beschimpft
doch
mit der Feindschaft
konnte ich nicht
leben.
Ich dachte um
und spürte deutlich
die Freundschaft
die sie mir
in Wahrheit
brachte
und Krankheit wurde mir
zum Glück
denn ohne
ihr Drängen
zur Umkehr
hätte ich
mein Leben
weiterhin
in Melancholie
verbracht!

019-026 Manchmal

Manchmal
küsse ich
eigene Haut
wenn die Sehnsucht
kommt
krieche in mich
hinein
um nicht
einsam zu sein
lasse mich
von mir selber
trösten.
Manchmal
ist es schon schlimm
so ohne dich.

Montag, 22. Februar 2010

018-028 Manchmal

Manchmal
brauche ich sie noch
meine Clowns-Maske.
Bei Auftritten
in der Menge
ist sie mir
unentbehrlich
könnte nicht atmen
und nicht leben
inmitten
der Normalität
der anderen.
Ich spüre
daß ich
noch anders bin
doch
ich übe
die Anpassung.

017-041 Warum

Warum
lieber Gott
spüre ich
manchmal
deine Gegenwart nicht
gerade dann
wenn ich dich
besonders brauche?
Du scheinst
abwesend zu sein
vielleicht
mit wichtigeren Dingen
beschäftigt.
Ich glaube ja
daß du
überall zugleich bist
alles siehst
und alles weißt
doch immer dann
wenn ich mich
ganz verlassen fühle
finde ich häufig
den Weg nicht
zu dir.
Ob es wohl
sein kann
daß mich
der Schmerz
so gefangennimmt
daß ich
lediglich
deine leisen Töne
nicht hören kann?

Sonntag, 21. Februar 2010

016-029 Der Duft

Der Duft
der Vergangenheit
liegt noch
auf mir
mischt sich
mit der
Bittersüße
meiner längst
getrockneten Tränen.

015-031 Wenn ich

Wenn ich
im Keller singe
dann nur
damit du mich
oben
noch hörst.

Freitag, 19. Februar 2010

013-034 Ich wand

Ich wand
einen Kranz
aus Sommerblumen
während du
eisig wurdest
wie die Blumen
an den Fensterscheiben.

012-015 O, ihr Wolken

O, ihr Wolken
nehmt mit
was ich fühle
tragt
meine Sehnsucht
weit weg
über alle Hürden
in die Ferne
und die Weite
tragt sie fort
die Gefühle
gefangen
bin ich hier.

Donnerstag, 18. Februar 2010

009-043 Brot

Brot
in Freiheit
ist köstlich.
Brot
im goldenen Käfig
ist nur
eine Enttäuschung mehr.

007-033 Sieh nur

Sieh nur
der kleine Vogel
wie stolz er
den Regenwurm schleppt
seine Beute
sein Überleben
er nahm
was er brauchte
und nicht
weil er
zerstören will.
Er wird
mit anderen
teilen
ist anders
als der Mensch
der wohl auch
teilt
mit anderen
aber nicht immer
um den Lauf
der Natur
zu erhalten.

Mittwoch, 17. Februar 2010

005-033 Vogelleicht

 

Wär' ich
ein Vogel
ich wüßte
was ich täte.
Doch als ich
ein Vogel wurde
erschrak ich
über das
was ich
von oben sah.

004-033 Ohne dich

Ohne dich
ist die
Straße der Sehnsucht
unendlich lang
und öde
staubiger Weg
von meinen Tränen
genetzt.

Dienstag, 16. Februar 2010

003-040 Ich stellte

Ich stellte
dem Glück
immer wieder
ein Bein
weil ich nicht
glauben konnte
daß es Glück
auf zwei Beinen
überhaupt gibt.

002-018 Traurig war ich

Traurig war ich und verlassen
als ich durch die Straßen lief
konnte sie noch gar nicht fassen
deine Worte aus dem Brief.
Vielemal las ich die Zeilen
die mich baten zu verstehen
denn du könntest nicht verweilen
wolltest plötzlich von mir gehen.
Und ich sollte doch nicht weinen
weil du diesen Schritt gewählt
böse würdest du's nicht meinen
Gründe sind nicht aufgezählt.
Mein Gefühl war wie gerissen
taub und tot mein ganzes Sein
fühlte wie durch Wattekissen
war noch niemals so allein.
Alles war wie weggebrannt
mir im Herzen und Gefühl
und dann bin ich fortgerannt
einfach nur ins Stadtgewühl.
Ohne Schirm, mit einem Schuh
rannte ich durch Matsch und Regen
machte nicht den Mantel zu
konnte kaum mich noch bewegen.
Stundenlang bin ich gelaufen
planlos und auch ohne Ziel
sah den Regen nur so laufen
wenn er aus den Haaren fiel.
Schließlich sank erschöpft ich nieder
irgendwo auf eine Bank
im Gemüt die alten Lieder
die ich damals mit dir sang.
So versunken und gedrückt
hatte lange ich gekauert
wirkte wohl verarmt, gebückt
und man hatte mich bedauert.
Hab' ich doch sehr abgerissen
und verhärmt auch ausgeseh'n
und es regten sich Gewissen
manchmal beim Vorübergeh'n.
Neben mich, auf meine Bank
legten Fremde ein paar Groschen
weil sie meinten, ich sei krank
dabei war ich nur erloschen.

Montag, 15. Februar 2010

046-001 Meine Gedanken

Meine Gedanken
nehmt mich mit
in die weite Welt
beim Ritt
auf den Wolken
wird mir
mein Frieden
gewiß sein.

045-002 Wer für Wunder

Wer für Wunder
Erklärungen sucht
wird nie
dahinterkommen.

Sonntag, 14. Februar 2010

044-003 Wo ist

Wo ist
die Rose
ohne Dornen
der Igel
ohne Stacheln
und die Lie